Aktualisiert 30.11.2011 21:15

Mit «Happy End»

Tantra-Zentrum setzt auf Eso-Erotik

Neues Erotik-Konzept für die Stadt St. Gallen: Mit Tantra-Massagen für Männer, Frauen und Paare möchte sich der ClubIn von anderen Clubs abheben.

von
Marlene Kovacs
Geschäftsführerduo Chris Hartwig und ­Yasmin Jutz. (Foto: mko)

Geschäftsführerduo Chris Hartwig und ­Yasmin Jutz. (Foto: mko)

«Wir haben nichts mit einem Schmuddel-Club im Hinterhof zu tun», so Geschäftsführer Chris Hartwig. Der ClubIn an der Teufenerstrasse in St. Gallen soll sich von der Sex-Branche abheben. «Wir sind dem deutschen Tantra-Verband angeschlossen. Jede Arbeiterin wird von mir eingeschult», sagt Tantra-Ausbildnerin Yasmin Jutz. Bis zu fünf Masseurinnen sollen im ClubIn arbeiten. Vorerst werden nur Männer behandelt, im Februar dann Frauen und ab Mai auch Paare. «Die Kunden und die Masseurinnen sind bei der Behandlung nackt», so Hartwig. Eine Stunde kostet 190 Franken. Obwohl auch der Intimbereich massiert wird und es zu einem «Happy End» kommen kann, sei richtiger Sex verboten. «Der Kunde darf die Masseurin nicht anfassen. Er muss passiv bleiben», sagt Hartwig. Mit der Beratungsstelle für Frauen im Sexgewerbe Maria Magdalena ist man in Kontakt. Szene-Kenner geben dem neuen Konzept eine Chance. «Viele Kunden werden aber testen, wie weit sie wirklich gehen können», so eine Sex-Unternehmerin. In Zukunft soll der Club zu einem richtigen Tantra-Tempel werden. «Ziel ist es, einmal Kurse anzubieten», sagt Jutz. Heute Abend öffnet der Club seine Tore. Neben Massage-Räumen gibt es auch einen Kosmetikbereich und eine Bar.

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