Interview: «Tanzszene war furchtbar»
Aktualisiert

Interview«Tanzszene war furchtbar»

Jungstar Daniel Radcliffe spielt in «Harry Potter und der Feuerkelch» den Titelhelden bereits zum vierten Mal. 20 Minuten sprach mit dem 16-Jährigen über die Liebe, Harry Potter und Tanzszenen.

Ist Potter noch zu schlagen?

Daniel Radcliffe: Oh ja. Ein unverwundbarer Held war er nie. Der Junge hat Angst und will nicht mehr der Held sein. Als aber sein Name im Kelch auftaucht und er am Schulturnier teilnehmen muss, steht er wieder im Rampenlicht.

Wovor fürchtet er sich?

Radcliffe: Ganz klar vor der Begegnung mit seinem Erzfeind Lord Voldemort, der seine Eltern auf dem Gewissen hat. Harry hasst ihn mit jeder Faser seines Körpers.

Vor welcher Filmszene hattest du am meisten Angst?

Radcliffe: Vor dem Drachenkampf. Als Harry von einem Dach stürzt, baumelte ich kopfüber in 13 Metern Höhe buchstäblich an meinen Knöcheln. Dieser Sturz war der blanke Horror.

Keine Angst vor der Liebe?

Radcliffe: (lacht) Nein. Mir hat an Harry schon immer gefallen, dass er auf Romantik und all das Zeug mitleid-

erregend reagiert. Er hat keinen Schimmer, wie er sich gegenüber Mädchen benehmen soll.

Und die Tanzszenen?

Radcliffe: Sie waren eine Katastrophe. Meine Eltern tanzen beide sehr gut, haben mir ihr Talent aber nicht vererbt. Mir blieben nur gerade vier Tage, um zu üben. Aber ich kam immer wieder aus dem Takt.

Das neuste Spektakel wurde vom Engländer Mike Newell inszeniert. Ein Unterschied?

Radcliffe: Unbedingt. Er ist ein sehr englischer Engländer, der jeden Tag im Anzug kam. Den britischen Humor hat er verinnerlicht.

Mohan Mani

Morgen in 20 Minuten das Interview mit Emma Watson alias Hermine.

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