Aktualisiert 06.02.2008 22:37

Tausende auf der Flucht wegen Vulkanausbrauch

Der Vulkan Tungurahua ist in Ecuador ausgebrochen und hat tausende Menschen in die Flucht getrieben. Eine Aschewolke stieg mehrere Kilometer in die Hohe.

Die Behörden ordneten am Mittwoch die Evakuierung mehrerer Dörfer an den Hängen des Vulkans mit rund 3000 Menschen an. Tausend Menschen brachten an der Westseite des 5023 Meter hohen Berges brachten sich in Schutzunterkünften in Sicherheit, wie Zivilschutzdirektor Mauro Rodriguez erklärte. Elf Familien, die sich zunächst aus Angst vor Plünderern geweigert hatten, wurden gewaltsam weggebracht.

Experten verglichen die Aktivitäten des Vulkans mit denen von 2006, als ganze Dörfer verschüttet wurden und mindestens vier Menschen ums Leben kamen. (dapd)

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