Aktualisiert 05.10.2018 01:43

Österreich

Tausende demonstrieren gegen Regierung

In Wien werden die «Donnerstagsdemos» wiederbelebt: Rund 20'000 Menschen protestierten vor dem Sitz von Bundeskanzler Sebastian Kurz.

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Gegen Rassismus und Sozialabbau: Rund 20'000 Menschen protestierten am Ballhausplatz in Wien gegen die österreichische Regierung.

Gegen Rassismus und Sozialabbau: Rund 20'000 Menschen protestierten am Ballhausplatz in Wien gegen die österreichische Regierung.

Keystone/apa/Georg Hochmuth
Der Protest soll an die «Donnerstagsdemos» Anfang der 2000er-Jahre anknüpfen und künftig wöchentlich stattfinden.

Der Protest soll an die «Donnerstagsdemos» Anfang der 2000er-Jahre anknüpfen und künftig wöchentlich stattfinden.

Keystone/apa/Georg Hochmuth
Die Teilnehmer warnten auch vor einem Abbau der Demokratie in Österreich, das derzeit den EU-Ratsvorsitz inne hat.

Die Teilnehmer warnten auch vor einem Abbau der Demokratie in Österreich, das derzeit den EU-Ratsvorsitz inne hat.

Keystone/apa/Georg Hochmuth

Tausende Österreicher haben am Donnerstagabend gegen die Regierung in Wien demonstriert. Die Menschen versammelten sich vor dem Sitz von Bundeskanzler Sebastian Kurz, dessen konservative ÖVP seit Dezember gemeinsam mit der rechtspopulistischen FPÖ regiert.

Nach Angaben der Veranstalter beteiligten sich 20'000 Menschen an dem Protest, der an die «Donnerstagsdemos» Anfang der 2000er-Jahre anknüpft und künftig wöchentlich stattfinden soll.

Die Teilnehmer demonstrierten gegen Rassismus und Sozialabbau und warnten vor einem Abbau der Demokratie in Österreich, das derzeit den EU-Ratsvorsitz inne hat. Den meisten Unmut zog Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) auf sich, der unter anderem wegen eines Vorstosses zur Einschränkung der Pressefreiheit in der Kritik steht. (sda)

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