07.07.2014 13:10

Verseuchtes Wasser

Tausende Fische in Thurgauer Bach verendet

Im Mooswiesenbach bei Wagerswil im Kanton Thurgau sind tausende Fische gestorben. Eine bisher unbekannte Substanz war ins Wasser geraten.

von
jeh
Zwischen 3000 und 4000 Fische sind wegen der unbekannten Substanz verendet.

Zwischen 3000 und 4000 Fische sind wegen der unbekannten Substanz verendet.

Fischereiaufseher Markus Grünenfelder bemerkte am Sonntag kurz vor 18 Uhr im Mooswiesenbach bei Wagerswil zahlreiche tote Fische. «Bei den Fischen handelt es sich um Bachforellen, die in dem Aufzuchtsbach lebten», so Grünenfelder. Er schätzt die Zahl der verendeten Fische auf 3000 bis 4000. Wie die Kantonspolizei Thurgau mitteilt, ist derzeit noch nicht bekannt, welche Substanz zum Tod der Fische geführt hat. Für Grünenfelder ist klar, dass es sich hier nicht um Gülle handelt. «Auf Grund meiner Erfahrung gehe ich davon aus, dass es eine chemische Substanz sein muss», so der Fischereiaufseher.

Polizei sucht Zeugen

Die Höhe des Schadens, der durch das Fischsterben verursacht wurde, kann noch nicht beziffert werden. Zurzeit führt die Kantonspolizei Untersuchungen durch, die ergeben sollen, wer oder was die tödliche Substanz in den Bach geleitet hat. «Dies ist ein komplizierter Vorgang, der einige Zeit in Anspruch nimmt», so Mediensprecher Andy Theler.

Wer Angaben zur Täterschaft machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Weinfelden unter 071 221 45 00 zu melden.

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