Aktualisiert

Tausende flüchten vor der Donau

In den Hochwassergebieten Südosteuropas kämpfen die Menschen weiter gegen die Fluten der Donau. Dramatisch bleibt die Situation in Rumänien.

Vom Hochwasser in dieser Region sind insgesamt etwa 10 000 Menschen in sieben Dörfern bedroht, meldete die Nachrichtenagentur Mediafax.

Kritisch war die Situation am Mittwoch auch im ostrumänischen Braila, wo bei Chiscani-Noianu ein Deich nachzugeben drohte. Sollte dieser Wall brechen, würden mehrere Dörfer und ein Wohnviertel in der Hafenstadt Braila überschwemmt. Bis Sonntag könnte starker Regen die Hochwasserlage in Rumänien weiter verschärfen.

Steigende Donau-Wasserstände werden aus Bulgarien gemeldet. Die Lage sei aber unter Kontrolle, berichteten lokale Medien. In Ungarn konnte an der Theiss, dem grössten Nebenfluss der Donau, noch keine Entwarnung gegeben werden. Der Scheitel wird hier am Donnerstag und Freitag erwartet.

Im Norden Serbiens sind die Wasserstände der Donau und anderer Flüsse zwar um mehrere Zentimeter gesunken, aber noch immer weit höher als normal. (sda)

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