Arizona: Tausende flüchten vor Waldbrand
Aktualisiert

ArizonaTausende flüchten vor Waldbrand

Wegen der starken Winde breitet sich das Feuer im US-Bundesstaat Arizona rasant aus. Über 2200 Menschen mussten ihre Häuser verlassen.

Schon jetzt gilt das Feuer, das am 29. Mai im Osten Arizonas ausgebrochen ist, als eines der schlimmsten in der Geschichte des Bundesstaates.

Die Flammen haben bereits eine Fläche von über 800 Quadratkilometer Land verkohlt, berichtete der US-Sender CNN. Dies entspricht der Fläche des Kantons Solothurn. Alle Bemühungen der über 2000 Feuerwehrleute, die Brände einzudämmen, sind bis jetzt erfolglos geblieben.

Verschlechterung der Lage befürchtet

Meteorologen befürchten eine deutliche Verschlechterung der Lage, zumal sich die Winde verstärken dürften. «Das sieht nicht gut aus», sagte Wetterexperte Tom Clemmons. Über Tote oder Verletzte ist bisher nichts bekannt geworden.

Behörden und Bewohner klagten über dichten Rauch, der wie Nebel über der gesamten Region liege. «Es fühlt sich an, als ob man ersticken müsste», sagte Deanna Davis dem Lokalsender KTVK. «Der Rauch hängt dick über dem Tal und saugt die Luft aus einem raus.»

(sda)

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