Aktualisiert 27.07.2015 13:13

GenfTaxifahrer blitzen mit Klage gegen Uber ab

In Genf sind die Taxifahrer mit ihrer Beschwerde gegen den Fahrdienstvermittler Uber vor Bundesgericht gescheitert. Die Nachteile seien nicht aufgezeigt worden, so das Gericht.

von
psp
Protest in Genf: Taxifahrer wehren sich gegen den Fahrdienstvermittler «Uber». (29. Juni 2015)

Protest in Genf: Taxifahrer wehren sich gegen den Fahrdienstvermittler «Uber». (29. Juni 2015)

Das Bundesgericht ist auf eine Beschwerde von Taxi-Firmen aus dem Kanton Genf nicht eingetreten. Sie hatten als vorsorgliche Massnahme das Verbot des Fahrdienstvermittlers Uber im Kanton Genf verlangt.

Die Genfer Taxifahrer sind der Ansicht, dass Uber gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb verstösst. Mit einer App kann ein Kunde seine Position bekannt geben und ein UberPop-Fahrer, der sich in der Nähe befindet, kann die Person aufpicken.

Die Fahrten mit den privaten Fahrern sind in der Regel deutlich günstiger als solche mit Taxis. Die Fahrer zahlen aber auch keine Steuern und Sozialabgaben. In verschiedenen Ländern sind deshalb Verbote erwirkt worden.

Wie das Bundesgericht in seinem am Montag publizierten Urteil schreibt, haben die Genfer Beschwerdeführer nicht aufgezeigt, was für einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil sie erleiden, wenn die vorsorgliche Massnahme gegenüber Uber nicht getroffen wird. (psp/sda)

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