Blockade in Zürich: Taxifahrer fordern sofortiges Uber-Verbot
Aktualisiert

Blockade in ZürichTaxifahrer fordern sofortiges Uber-Verbot

Die Nationale Taxiunion lanciert am Dienstag zusammen mit der Unia die Kampagne «Dumping-Uber stoppen». Sie fordert ein sofortiges Verbot des «illegalen» Fahrdienstes.

von
ced
1 / 8
Zahlreiche Taxifahrer haben sich am Dienstag zur Demonstration in Zürich versammelt.

Zahlreiche Taxifahrer haben sich am Dienstag zur Demonstration in Zürich versammelt.

Keystone/Ennio Leanza
Aber auch in Lausanne machen sie auf ihr Anliegen aufmerksam. Zu weiteren Protesten kommt es in Basel und Genf.

Aber auch in Lausanne machen sie auf ihr Anliegen aufmerksam. Zu weiteren Protesten kommt es in Basel und Genf.

Keystone/Jean-christophe Bott
Eine Taxifahrerin und ein Taxifahrer aus Basel bei der Kundgebung auf der Zürcher Rathausbrücke.

Eine Taxifahrerin und ein Taxifahrer aus Basel bei der Kundgebung auf der Zürcher Rathausbrücke.

ced

Taxifahrer aus Basel, Genf, Lausanne und Zürich haben sich am Dienstag auf der Rathausbrücke versammelt, um Solidarität im Kampf gegen Uber zu demonstrieren. Vereint in der Nationalen Taxiunion wollen sie ein sofortiges Verbot des Fahrdienstes erwirken. Dazu lancieren sie ebenfalls am Dienstag eine neue Kampagne namens «Dumping-Uber stoppen».

Inhalte der Kampagne sind Gespräche mit den Behörden, Protestaktionen und das Verteilen von Flyern – diese halten den Leser dazu an, auf Uber zu Verzichten. «Der amerikanische Grosskonzern hebelt sämtliche Gesetze von Bund, Kantonen und Städten aus», sagt der Zürcher Taxifahrer Christoph Zellweger. Für die Taxifahrer im Kanton habe dieser «unlautere Wettbewerb» der Konkurrenz Umsatzeinbussen von bis zu 50 Prozent des Monatseinkommens zur Folge.

Am Mittag machten die Taxifahrer in Zürich, Basel, Lausanne und Genf mit einem Hupkonzert auf die Kampagne aufmerksam:

Taxi-Protest gegen Uber

Die Forderungen

Die Nationale Taxiunion fordert neben einem Verbot von Uber und einer Sperrung der Uber-App, dass der US-Konzern zur Rechenschaft gezogen wird «für Anstiftung zur systematischen Schwarzarbeit und illegalem berufsmässigen Personentransport», wie der Lausanner Taxifahrer Abdelhamid Akrimi sagte.

Uber müsse als Taxiunternehmen behandelt werden und sei den gleichen Gesetzen zu unterstellen wie andere Taxizentralen. Die Behörden hätten Uber als «Arbeitgeber mit allen Rechten und Pflichten» zu behandeln.

Die Videos der Taxi-Demo in Zürich:

Taxis demonstrieren hupend gegen Uber, zürich Central
Taxifahrer protestieren gegen Uber am Mythenquai

(ced/sda)

Deine Meinung