Aktualisiert 06.09.2007 06:34

Taxifahrer fühlen sich von Navi-Geräten bedroht

Mit einem Streik haben sich die Taxifahrer in New York am Mittwoch gegen den von der Stadt geforderten Einbau eines GPS-gestützten Navigationssystems gewehrt.

Sie machten mit ihrem Ausstand auch gegen die geplante Verpflichtung mobil, wonach Fahrgäste künftig mit Kreditkarte zahlen können müssen. Einige Taxifahrer befürchten, dass sie hohe Abgaben an die Kreditkarten-Unternehmen entrichten müssen. Das GPS-System ist ihnen suspekt, weil sie fürchten, dass ihre Fahrten und ihr Standort damit aufgespürt werden könnten. Wie viele der 44.000 Cab-Driver in New York sich am Mittwoch an dem Streik beteiligten, war unklar: Die Organisatoren sprachen von einem durchschlagenden Erfolg und einer Streikquote von 90 Prozent. Die Stadtverwaltung nannte eine Beteiligung von 20 Prozent und bezeichnete die Störungen als minimal. (dapd)

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