TdF: Zuschauer liegt nach Crash im Koma

Aktualisiert

TdF: Zuschauer liegt nach Crash im Koma

Die erste «echte» Bergetappe in der Tour hatte es in sich: Der Däne Michael Rasmussen übernahm nach einer Soloflucht das Maillot Jaune, andere Top-Fahrer mussten nach schweren Stürzen aufgeben. Der schlimmste Unfall ereignete sich allerdings neben dem Rennen.

Patrik Sinkewitz (T-Mobile) ist nach dem Ende der 8. Etappe der Tour de France in Tignes auf dem Weg ins Hotel schwer gestürzt. Der Deutsche wurde nach einiger Verzögerung von seinem Mannschaftsarzt, der mit dem Velo durch die völlig verstopften Strassen zur Unfallstelle fuhr, zunächst vor Ort behandelt. Danach wurden der 26-jährige Sinkewitz und ein Zuschauer, der in die Kollision verwickelt war, mit Kopfverletzungen ins Spital gebracht. Der verletzte Zuschauer liegt nach dem schweren Zusammenstoss im Koma.

Rasmussen im Maillot Jaune

Der zweifache Tour-Bergkönig Michael Rasmussen hat die erste Bergankunft der «grande boucle» in Tignes gewonnen. Der Tour-Bergkönig der letzten beiden Jahre löste zugleich Linus Gerdemann (De) an der Spitze des Gesamtklassementes ab.

Rasmussen hatte sich schon mit den ersten Angriffen des über 165 km führenden Teilstückes vom Feld abgesetzt. Den Ausreissern wurden vom Feld bis zu fünf Minuten Vorsprung zugestanden. Über den Roselend-Pass lag ein Sextett in Front. Zu Beginn des 20 km langen Schlussanstieges setzte sich Rasmussen von seinen beiden letzten Begleitern David Arroyo und Antonio Colom (beide Sp) ab.

Bei seinem dritten Etappensieg in der Tour de France wartete Rasmussen mit einer eindrücklichen Leistung auf. Der Mountainbike-Weltmeister des Jahres 1999 nutzte seine Fähigkeiten als Kletterer zum grössten Triumph seiner Strassen-Karriere. Zusammen mit dem Etappensieg und der Übernahme des Leadertrikots setzte sich der Däne auch an die Spitze der Bergpreis-Wertung. Zudem wurde Rasmussen als kämpferischster Fahrer des Tages ausgezeichnet. Die Schwäche des Dänen liegt in den Zeitfahren, weshalb Rasmussen kaum als Gesamtsieger in Paris Einzug halten wird. Er sei überwältigt. Mit der Übernahme des Maillot jaune sei für ihn ein Traum in Erfüllung gegangen, sagte Rasmussen.

T-Mobile im Pech

Unter den Anwärtern auf eine gute Schlussklassierung setzte auf den letzten Kilometern ein unerbittlich geführter Abnützungskampf ein. 7 km vor Schluss musste der Gesamterste Linus Gerdemann seine Konkurrenten ziehen lassen. Der Deutsche fiel auf den 2. Gesamtrang zurück, vermochte seinen Gesamtrückstand aber mit 43 Sekunden im Rahmen zu halten. Auch der in der ersten Tour-Woche gestürzte Tour-Favorit Alexander Winokurow kam am Schluss nicht mehr mit den stärksten Gegnern mit.

Für einen der Kandidaten auf eine Podium-Klassierung in Paris bedeutete die 8. Etappe bereits das Aus. Michael Rogers stürzte im unteren Teil der Abfahrt vom Roselend-Pass gegen eine Leitplanke. Der Australier aus dem T-Mobile Team setzte die Fahrt zwar noch einige Kilometer fort, musste danach aber wegen eines gebrochenen Schlüsselbeines die Weiterfahrt einstellen.

Am Montag haben die Profis ausreichend Zeit für die Erholung. Sie ziehen ihren ersten Ruhetag ein, ehe die Tour am Dienstag mit der 159,5 km langen Fahrt von Val d'Isère nach Briançon fortgesetzt wird.

Das Rennen im Liveticker:

17.47: Ganz bitter für Klöden, der Deutsche muss mit Winokurow vor sich hindümpeln, dabei wirkt er ganz klar stärker als sein Captain und verliert ebenfalls viel Zeit. Ihr Rückstand im Ziel 4:30 Minuten. Linus Gerdemann kämpft, hält sich grossartig und verliert «nur» etwas mehr als fünf Minuten auf Rasmussen, der das Maillot Jaune übernimmt.

17.45: Die Verfolger drücken nochmals aufs Tempo, kämpfen um jede Sekunde. Mayo ist als zweiter im Ziel, verliert 2:48 Minuten auf Rasmussen. Valverde wird Dritter, sein Rückstand 3:14. Gleich dahinter Moreau und Schleck.

17.42: Rasmussen auf der Zielgerade, der Däne feiert einen grandiosen Sieg - und neben dem Bergpreis-Trikot wohl auch das Maillot Jaune.

17.39: Rasmussen noch zwei Kilometer vom Ziel weg - der Däne, zweifacher bergkönig der Tour, ist auf dem Berg, jetzt gehts nur noch geradeaus.

17.37: Rasmussens einstiger Fluchtkollege Arroyo wird 2 km vor dem Ziel von der Moreau-Gruppe eingeholt. Bitter! Auch Winokurow mit Mühe, muss abreissen lassen - Teamkollege Klöden fährt ihm davon, muss jetzt aber auf seinen Captain warten.

17.34: Die Valverde-Gruppe wird von hinten eingeholt, Klöden und Winokurow sind da - und haben nun plötzilch wieder eine gute Ausgangslage im Gesamtklassement. Rasmussen fehlen nur noch 3 km bis ins Ziel.

17.32: Die Schlussphase des Rennens läuft. Rasmussen fährt dem Sieg entgegen - aber reichts auch fürs Maillot Jaune?

17.28: Spektakel in der Verfolgergruppe um Valverde und Co., niemand will abreissen lassen, alle attackieren immer wieder. Die drücken aufs Tempo und heizen den Spitzenfahrern mächtig ein.

17.25: Erstmals verliert Rasmussen etwas. Die Verfolgergruppe um Moreau und Mayo liegen nur noch 4:10 hinter dem Dänen, das Feld hat ebenfalls einige Sekunden gutgemacht. Kann Gerdemann nochmals etwas zulegen, wird er vielleicht gar das Leadertrikot behaupten können!

17.21: Moreau und Mayo attackieren sich gegenseitig im Minutentakt. Moreau und Valverde ziehen mit. Evans, Schleck und Contador halten ebenfalls mit, das Feld mit Gerdemann liegt mittlerweile eine weiter Minute zurück. An der Spitze weiter solo Rasmussen, dahinter kämpfen Colom und Arroyo um ihren (verdienten) Podestplatz. Aber es geht noch über sechs Kilometer aufwärts.

17.17: Das ganze Feld ist nun in die Länge gezogen, Tour-Leader Gerdemann fährt überraschend gut mit. Er kann zwar nicht auf Attacken reagieren, fährt aber solide auf etwa Position 20. An der Spitze hat Rasmussen noch 10 km vor sich, sien Vorsprung aufs Feld weiterhin 5 1/2 Minuten.

17.14: Vorsicht vor Rasmussen! Der Däne ist zwar ein ganz schwacher Zeitfahrer, er wird aber viel, viel Zeit rausholen heute. Und als überragender Bergfahrer dürfte er auch übermorgen über den brutalen Col du Galibier ganz vorne mitfahren. Die Top-Favoriten müssen sich sputen - Rasmussen ist plötzlich ein ganz gefährlicher Fahrer in dieser Tour.

17.09: Im Feld ist jetzt Bewegung drin: Mayo kommt weg, macht sich auf die Verfolgung der Top-Fahrer. Dahinter kämpfen Winokurow, Moreau, Klöden, Popvich und Schleck um den Anschluss. An der Spitze scheint Rasmussen heute unschlagbar zu sein.

17.02: Tour-de-Suisse-Sieger Karpez kann nicht mit dem Feld mithalten, fällt zurück. Moreau, Valverde, Mayo und Evans greifen aus dem Feld an, wollen noch etwas reissen. Mayo kommt weg.

17.00: Jetzt ist es soweit: Auch Colon kann nicht mehr mithalten. Rasmussen fährt vorne weg, dem Etappensieg und dem Maillot Jaune entgegen - falls er denn die letzten 17 km durchhält.

16.59: Arroyo kann nicht mehr mithalten, muss abreissen lassen. Nur noch Colon kann das horrende Tempo des beflügelten Rasmussen mitgehen.

16.58: Der einstige Sololeader Kohl fällt zurück, wird vom Feld eingeholt. Das wird eine lange letzte Steigung für den Österreicher.

16.53: Letzte Steigung für das Spitzentrio, noch 20 km bis ins Ziel. Rasmussen drückt aufs Tempo. Im Feld wieder ein heftiger Sturz, Inigo Cuesta fällt hart, kann aber vorläufig weiterfahren.

16.50: Das Trio um Rasmussen ist auf und davon, werden schon bald den Schlussaufstieg nach Tignes in Angriff nehmen. Diesen starken drei Bergfahrern ist der Sieg wohl nicht mehr zu nehmen. Die Verfolgergruppe um Hincapie, Kohl und Voigt liegt über vier, das Feld über sechs Minuten zurück - und der Abstand wird eher grösser.

16.47: T-Mobile muss nun wohl oder übel auf den jungen Deutschen Gerdemann setzen, der sich prompt an der Spitze des Feldes zeigt. Rasmussen gibt aber weiter Gas, holt sich heute wohl das Maillot Jaune. Wäre der Däne nur im Zeitfahren nicht so schwach...

16.45: Das Spitzentrio hat den zweiten Berg geschafft: Rasmussen, Arroyo und Colon haben nur noch eine Abfahrt und die letzte Steigung nach Tignes vor sich. 90 Sekunden dahinter folgt der Österreicher Kohl, weitere zwei Minuten später Hincapie und Voigt. Das grosse Feld liegt über fünf Minuten hinter dem Spitzentrio.

16.44: Rogers steigt ab, gibt unter Tränen auf. Statt dem Maillot Jaune ist die Tour für den Australier damit zu Ende. Die tragische Story des Tages.

16.42: Rogers ist nicht das einzige australische Sturzopfer: Auch Sprintstar O'Grady stürzt und wird direkt ins Spital gebracht. Er hat sich am Rücken verletzt, erste Prognosen sind aber nicht schlecht.

16.37: Rogers wird nun vom Arzt untersucht, lässt sich vom Auto ziehen. Offenbar ist er auch am Schlüsselbein verletzt.

16.35: Höchststrafe für Rogers: Er wird vom Feld ein- und überholt. Dem Australier droht nun gar die Aufgabe.

16.34: Rogers wird von der Splittergruppe um Hincapie und Voigt eingeholt - der Australier kann die Tour wohl vergessen. Der Rückstand auf die drei Topfahrer beträgt schon beinahe vier Minuten.

16.29: Klöden und Winokurow zeigen sich erstmals im Feld an der Spitze. Sie scheinen sich von ihren Stürzen der letzten Woche recht gut erholt zu haben.

16.24: T-Mobile plötzlich in schwieriger Position: Leader Rogers hat Probleme, die Hand schmerzt, er kann den Lenker nicht mehr halten und fällt weiter zurück - statt der glorreichen Leaderposition droht Rogers nun gar ein Debakel. Im Feld kann das Maillot Jaune von Gerdemann auch nichts reissen, der junge Etappensieger von gestern fährt am Anschlag.

16.20: Kohl und Goubert müssen auch abreissen lassen, Rasmussen fordert die Spitzengruppe weiter mit hohem Tempo heraus. Nur Colon und der zuvor gestürzte Arroyo können mithalten.

16.15: Rogers hat Mühe, muss nach seinem Sturz abreissen lassen. Er hat aufgeschürfte Knie und Lippen. Tempo machen in der Spitzengruppe vor allem Rasmussen, Arroyo und Colon.

16.10: Die Spitzengruppe nimmt den zweiten Berg erster Kategorie in Angriff. Er ist etwas kürzer und weniger steil als der Cormet de Roselend, aber mit 15 km und 4,7% durchschnittlicher Steigung nicht zu unterschätzen.

16.08: Arroyo und Rogers haben wieder zum Spitzentrio aufgeschlossen - Glück gehabt!

16.02: Die beiden Gestürzten müssen den drei Spitzenfahrern nun hinterher sprinten. Derweil schmilzt der Vorspung aufs Feld - noch liegen sie 4:20 Minuten vorne.

15.57: Der virtuelle Leader Michael Rogers stürzt, fällt in einer Kurve mit Arroyo über die Leitplanke in ein Gebüsch. Es sieht aber so aus, als ob beide weiterfahren könnten.

15.53: Die Tour de France lebt trotz aller Dopingskandale: Wie jedes Jahr verweilen wieder Tausende Fans am Streckenrad. Unser bisheriger Favorit: Ein als Borat verkleideter Radfan vor dem Cormet de Roseland - oder wars der Echte?

15.49: Das Feld ist in die Länge gezogen und versplittert. Einer nach dem andern erreicht nun die Passhöhe: Das Hauptfeld mit dem gelben Trikot liegt 5:10 Minuten zurück.

15.45: Die Spitzengruppe ist oben und macht sich jetzt auf die 20 km lange Abfahrt. Vorsicht: Die Abfahrt ist berüchtigt, der Belag ist schlecht und es gibt kaum Abschrankungen.

15.43: Rogers aus der Spitzengruppe ist jetzt virtueller Leader. Die Top 6 sind beinahe auf dem ersten Berg.

15.37: Die sechsköpfige Spitzengruppe liegt eine Minute vor einer Splittergruppe mit Voigt und Hincapie, das Hauptfeld nimmts gemütlich, liegt fast vier Minuten zurück.

15.32: Kohl muss die ersten Verfolger Colom, Rasmussen, Rogers, Goubert und Arroyo aufschliessen lassen.

15.28: Kohl ist auf einem kurzen Plateau, kann sich nun etwas erholen, ehe es nochmals sechs Kilometer steil aufwärts geht.

15.24: Kohl fährt vorne weiter ein gutes Tempo, dahinter hat Bergspezialist Rasmussen das Tempo verschärft. Nur noch Rogers, Gutierrez und Goubert können mithalten. Ganz hinten im feld muss Valverde abreissen lassen - wies aussieht, wird er heute die Tour vorzeitig verlieren.

15.18: Der Österreicher Kohl liegt rund 67 Sekunden vor einer achtköpfigen Verfolgergruppe (mit u.a. mit Voigt, Rogers, Hincapie, Rasmussen, Arroio), das Hauptfeld liegt 2:15 Minuten zurück.

15.07: An der Spitze hat Bernhard Kohl Gas gegeben und führt nun solo. Er ist eine Gefahr für Leader Gerdemann, ist im Gesamtklassement nur 1:54 Minuten zurück.

15.05: Zurzeit warten alle etwas ab, wahrschinlich sind die 30 Grad Hitze doch etwas zu viel für die Top-Fahrer, jetzt schon auf tutti zu gehen.

14.57: Der Cormet de Roseland ist brutal hart, 20 km durchschnittlich 6% steil, mit Höchstwerten von 14% Steigung. 1995 gewann Alex Zülle diese Bergprüfung.

14.50: Die Spitzengruppe hat den Aufstieg zum Cormet de Roseland in Angriff genommen. Die Hitze ist enorm, das Feld verpflegt sich zum letzten Mal, dann werden die Karten aufgedeckt.

14.42: Das Tempo hat sich etwas beruhigt, sozusagen die Ruhe vor dem Sturm. Gleich gehts steil aufwärts, alle Fahrer liegen inerhalb von 100 Sekunden.

14.32: Rund 20 km dauert das «Einfahren» zwischen Albertville und Beaufort, ehe es dann wirklich steil wird. Weiter liegt eine 18-köpfige Gruppe vorn, dahinter folgt eine Splittergruppe, zwei Minuten später das Feld.

14.24: Das Maillot Jaune des Deutschen Linus Gerdemann ist im Feld, hält theoretisch weiterhin die Spitzenposition. Ob er heute nach der Parforce-Leistung von gestern weiter mit den Besten mitfahren kann?

14.21: So, jetzt gehts aufwärts - zumindest mal die nächsten 45 km...

14.17: Der Tour-Tross ist jetzt in Albertville. Letzte Stärkung vor dem ersten leichten Aufstieg, der schliesslich in den 20 km langen Aufstieg zum Cormet de Roselend (6% Steigung) führt.

14.10: Die ersten 60 km der Alpenetappe sind gefahren. Die Situation sieht folgendermassen aus: An der Spitze sind 20 Fahrer, darunter Fahrer wie Gutierrez, Rogers, Voigt, Arrieta, Hincapie, Voeckler und Millar, der als Bester im Gesamtklassement vier Minuten hinter Gerdemann liegt. Das Feld liegt rund 100 Sekunden hinter der Spitzengruppe. In wenigen Minuten erreicht das Spitzenfeld Albertville, den tiefsten Punkt der Etappe - danach gehts aufwärts.

Vor dem Rennen:

Nach dem Husarenritt des Deutschen Linus Gerdemann von gestern darf man auf die heutige Bergankunft zur Touristen-Hochburg Tignes (2068 müM) gespannt sein: Hinter Gerdemann musste gestern auch sein erster Verfolger Inigo Landaluze viel Kraft lassen, das Feld - mit den Favoriten Klöden, Karpez, Pereiro, Leipheimer, Sastre, Schleck oder auch Winokurow - verlor gestern viel Zeit und liegt im Gesamtklassement bereits über drei Minuten zurück.

Bleibt abzuwarten, ob einer der Grossen in der zweiten von drei Alpenetappen bereits etwas wagen oder die Kräfte für Dienstag - dann gehts auf den Col du Galibier - oder für die später folgenden Pyrenäen-Etappen aufsparen wird. Wer heute gute Beine hat, ist auf jeden Fall gut beraten, anzugreifen: Bei der grossen Hitze ist mit grossem Leiden und grossen Abständen zu rechnen.

20minuten.ch berichtet ab 14.15 Uhr - dann, wenns langsam in die Höhe geht.

(mat)

Tour de France. 8. Etappe, Le Grand-Bornand - Tignes (165 km):

1. Michael Rasmussen (Dä) 4:49:40

2. Iban Mayo (Sp) 2:48

3. Alejandro Valverde (Sp) 3:12

4. Christophe Moreau (Fr)

5. Fränk Schleck (Lux)

6. Cadel Evans (Au), alle gleiche Zeit

Ferner:

20. Linus Gerdemann (De) 5:05

Gesamtklassement:

1. Rasmussen

2. Gerdemann 0:49

3. Mayo 2:39

4. Valverde 2:51

5. Andrej Kascheschkin (Kas) 2:52

6. Evans 2:53

7. Moreau 3:06

8. Alberto Contador (Esp) 3:10

9. Frank Schleck (Lux) 3:14

10. Denis Menchov (Rus) 3:19

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