Aktualisiert 05.06.2014 06:40

Erbschafts-Verbrechen

Teenager sollen Grosseltern getötet haben

Um schneller an die Erbschaft von 20'000 Dollar zu kommen, soll ein Teenager mit seiner Freundin seine Grosseltern im US-Staat Colorado ermordet haben.

«Wir hatten uns geeinigt, es zusammen zu tun», sagte der 19-Jährige laut einer Anklageschrift, wie der Sender ABC am Mittwoch berichtete. Als sie die beiden im Schlaf mit Kissen ersticken wollten, hätten die Grosseltern Widerstand geleistet. Die Oma habe ihnen Geld angeboten und sei letztlich durch mehrere Stichwunden und Erdrosseln getötet worden, der Grossvater starb möglicherweise an einem Herzinfarkt. Erst neun Tage nach der Tat meldeten sie den 70-Jährigen als tot.

Um den Mord zu verschleiern, fuhren sie den Körper der Frau eigenen Aussagen zufolge zu einem Stausee und verbrannten ihn dort. Während die Leiche brannte, soll der Teenager noch versucht haben, einen Arm und ein Bein abzutrennen.

Erst vergruben sie die Überreste, holten Teile davon aber Tage später wieder heraus, um sie in den benachbarten Bundesstaat Nebraska zu fahren. Die Frau galt seit mehreren Tagen als vermisst, als die Jugendlichen schliesslich einen Notruf absetzten, um den Tod des Grossvaters zu melden. Beide müssen sich nun wegen Mordes und schweren Raubes vor Gericht verantworten. (sda)

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