09.02.2015 12:07

Neulich in Russland

Teenager springt brennend vom 10. Stock

Ein russischer Teenager springt vom Dach eines zehnstöckigen Hauses in einen schulterhohen Schneehaufen. Bevor er springt, zündet er sich auch noch an.

von
mec

Als ob nicht nur schon an der Dachkante des hässlichen Plattenbaus zu stehen Kick genug wäre. Alexander Tschernikov, ein russischer Teenager aus der westsibirischen Stadt Nowoaltaisk, zündet sich auch noch an und springt in einen höchstens schulterhohen Schneehaufen.

Der Sprung gelingt perfekt. Nach einer Dreiviertel-Rolle vorwärts und geschätzten 25 Metern freiem Fall landet er auf dem Rücken. Der Schnee dämpft den Aufprall immerhin so, dass der Junge das Bewusstsein nicht verliert.

Hier die Bilder, die der Junge mit der GoPro gefilmt hat.

Nie, aber wirklich nie selber probieren. (Quelle: LiveLeak)

Nach so einem Sturz müsste man eigentlich annehmen, dass Alexander verletzt ist. Rückenmarkverletzungen, Schädel-Hirn-Trauma und weitere Blessuren sind nicht auszuschliessen. So eine Person müsste vorsichtig freigelegt und von medizinischem Fachpersonal geborgen und betreut werden. Nicht so in Russland. Die Polizei, die den Unfug beobachtet hat, reisst den Jungen an einem Arm aus dem Schnee und nimmt ihn mit auf die Wache.

Alexander Tschernikov ist kein Unbekannter. Schon in der Vergangenheit ist er von Hausdächern in den Schnee gesprungen. Nur niemals so hoch. Auf dem Weg zum Polizeiauto steht er den Journalisten Rede und Antwort: Da oben hätte er gefühlt, wie schön das Leben sei. Das Wichtigste sei aber, dass er lebend und gesund sei. Als Gründer seiner Bewegung sei er jetzt wohl der Beste der Welt, aber eigentlich wollte er nur zeigen, dass die Möglichkeiten grenzenlos sind. Die Zuschauer beglückwünschen ihn, dann nimmt die Polizei ihn mit.

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