Aktualisiert 14.08.2005 23:20

Telefonsex statt Finanzberatung

Eine kostenlose Hotline zur Finanzberatung von Menschen mit niedrigem Einkommen wollte ein Stromversorger in den USA eigentlich anbieten. Sein Schreiben enthielt aber die Telefonnummer eines Sexdienstes.

Wer die Nummer anwählte, hörte die verführerische Stimme einer Frau ab Band und bezahlte dafür umgerechnet 3.70 Franken pro Minute.

Eine Sprecherin des Energieunternehmens im US-Staat Wisconsin sagte, die angegebene Nummer unterscheide sich in einer Zahl von der korrekten. Zahlreiche Menschen hätten das Schreiben vorab gegengelesen, der Fehler sei aber keinem aufgefallen.

Entschuldigungsschreiben mit Angabe der korrekten Nummer würden in Kürze versandt. «Es war ein Tippfehler, menschliches Versagen», sagte Sprecherin Beth Martin. «Es ist wirklich eine Schande, denn eigentlich wollten wir ja etwas Gutes tun.»

Immerhin sei zu hoffen, dass Kunden, die das Schreiben beim ersten Mal ignoriert hätten, nun darauf aufmerksam würden und die Nummer anwählten – die richtige, versteht sich.

(sda)

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.