Mittel gegen die Hitze: Tennis-Cracks sind heiss auf Eiswürfel
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Mittel gegen die HitzeTennis-Cracks sind heiss auf Eiswürfel

An den Australian Open brennt die Sonne unaufhaltsam. Temperaturen von über 50 Grad auf dem Court führen zu Blasen, enormem Schuhverschleiss, Überbelastungen und Verletzungen.

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Die australische Sonne brennt häufig direkt auf die Spieler, Temperaturen von über 50 Grad Celsius sind auf dem Platz keine Seltenheit. Die Tennis-Cracks versuchen ihren Körper mit Eis, Wasser, Schatten oder spezieller Kleidung während einer Partie so gut es geht «kühlzustellen».

Selbst die Weltnummer 1 Novak Djokovic, der sich in einer ausgezeichneten körperlichen Verfassung befindet, bekundet Mühe mit den extremen Bedingungen. «Es hat ein bisschen gedauert, um sich auf die Hitze einzustellen. Es freut mich, wie ich sie körperlich verkraftet habe», sagte der 24-Jährige nach seinem ersten Auftritt in Melbourne.

Die Unterlage heizt sich auf und so herrschen unter den Sohlen der Tennis-Cracks über 50 Grad Celsius. Dies führt oft zu Blasen, erheblichem Schuhverschleiss, körperlichen Überbelastungen oder sogar Verletzungen. In Melbourne wird seit 2012 immer wieder an der Unterlage der Plätze gearbeitet, um einen besseren, hitzeabweisenden Belag zu finden, der den Tennis-Profis ihre Arbeit erleichtert.

Federer hat spezielle Kleider

Roger Federer hat sich zusammen mit seinem Ausstatter Nike auf die extremen Bedingungen in Down Under gut eingestellt. Der vierfache Sieger des Turniers tritt mit einem High-Performance-Shirt an, welches vor der Sonne schützt, den Schweiss ableitet und vor schädlichen UV-Strahlen schützt. Für seine Füsse braucht der 16-fache Grand-Slam-Sieger keinen Sonderschutz. Federer vertraut auf einen herkömmlichen Schuh, auch wenn die Courts während den Day-Sessions drückend heiss werden.

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