«Der Stress ist so gross» - Tennisstar Federer fordert Hilfe für Osaka und Raducanu
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«Der Stress ist so gross»Tennisstar Federer fordert Hilfe für Osaka und Raducanu

Roger Federer hat sich zu den psychischen Problemen junger Tennis-Spielerinnen geäussert. Der 40-Jährige findet, man müsse die Jungen besser coachen.

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Roger Federer hat sich zu den psychischen Problemen von jungen Tennis-Assen geäussert. Der Schweizer fordert mehr Hilfe. 

Roger Federer hat sich zu den psychischen Problemen von jungen Tennis-Assen geäussert. Der Schweizer fordert mehr Hilfe.

Getty Images for Laver Cup
Die Britin Emma Raducanu gewann kürzlich sensationell das US Open. Im Achtelfinal hatte sie mit Atemproblemen noch aufgeben müssen. 

Die Britin Emma Raducanu gewann kürzlich sensationell das US Open. Im Achtelfinal hatte sie mit Atemproblemen noch aufgeben müssen.

AFP
Die Japanerin Naomi Osaka leidet unter Depressionen. 

Die Japanerin Naomi Osaka leidet unter Depressionen.

USA TODAY Sports

Darum gehts

  • Roger Federer hat sich zu den psychischen Probleme einiger Tennis-Spielerinnen geäussert.

  • Der 40-Jährige fordert mehr Hilfe für die Jungen.

  • «Der Stress ist so gross», sagte der 20-fache Grand-Slam-Sieger.

Der Schweizer Roger Federer (40) hat in der Debatte um den Umgang der Medien mit Tennisprofis um Verständnis geworben und ein Umdenken eingefordert. «Ich glaube, Spieler, die Turniere, Journalisten, wir sollten uns zusammensetzen», sagte der 20-malige Grand-Slam-Turniersieger in einem Interview des Magazins «GQ». Gemeinsam sollte hinterfragt werden, «was für euch funktionieren würde und was für uns», sagte Federer. «Wir brauchen eine Revolution. Oder zumindest eine Weiterentwicklung dessen, wo wir heute stehen.»

Der langjährige Weltranglisten-Erste war explizit auf die jüngsten Probleme der US-Open-Siegerin Emma Raducanu (18) aus Grossbritannien und der viermaligen Grand-Slam-Turniersiegerin Naomi Osaka (23) aus Japan angesprochen worden. «Wir müssen der jüngeren Generation mehr helfen, sie besser coachen und anleiten», sagte Federer.

«Wir sind auch Menschen»

Vor ihrem sensationellen Sieg in New York hatte es Raducanu in Wimbledon bis in den Achtelfinal geschafft, musste aber wegen Atemproblemen aufgeben, damals auch noch überwältigt von den Emotionen und dem plötzlichen Rummel um ihre Person. Osaka hatte am French Open öffentlich gemacht, dass sie unter Depressionsphasen leide und zuletzt eine Auszeit vom Tennis angekündigt.

«Der Stress ist so gross. Und ich glaube, dass viel mit den sozialen Medien zu tun hat», sagte Federer. In Bezug auf die Situationen in Pressekonferenzen sagte der Vater von vier Kindern, dass er zwar auch nach Niederlagen oder wenn er sich nicht gut fühle, auf eine bestimmte Art und Weise vor den Medien auftreten müsse. Aber «wir müssen auch daran denken, dass Tennisspieler Sportler und Profis sind, aber wir sind auch Menschen», formulierte es Federer.

Hast du oder hat jemand, den du kennst, eine Depression?

Hier findest du Hilfe:

Pro Mente Sana, Tel. 0848 800 858

Kinderseele Schweiz, Beratung für psychisch belastete Eltern und ihre Angehörigen

Verein Postpartale Depression, Tel. 044 720 25 55

Angehörige.ch, Beratung und Anlaufstellen

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

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(dpa/hua)

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