Aktualisiert 21.03.2006 14:48

Terroranschlag nach Verfolgungsjagd vereitelt

Nach einer dramatischen Verfolgungsjagd auf der Schnellstrasse zwischen Jerusalem und Tel Aviv wurde ein Lieferwagen mit Sprengstoff an Bord von der Polizei gestoppt. Insgesamt zehn Personen wurden festgenommen.

Die Sicherheitskräfte waren zuvor in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt worden, nachdem es Berichte über einen geplanten Anschlag gegeben hatte. Etwas später hiess es dann, die möglichen Attentäter seien in einem Lieferwagen aus Jerusalem geflohen. Sofort wurden zahlreiche Strassensperren errichtet, die den Verkehr in Israel weitgehend zum Erliegen brachten. In dem Wagen wurden dann fünf Kilogramm Sprengstoff entdeckt.

Wegen der Wahl hat Israel ist die Bewegungsfreiheit der Palästinenser schon stark eingeschränkt. Bis zur Wahl am 28. März wurde ihnen die Einreise untersagt. Mit Hinweis auf Sicherheitsbedenken ist auch schon seit zweieinhalb Monaten der Grenzübergang Karni, der wichtigste für den Güterverkehr von Israel in den Gazastreifen, fast durchgehend abgeriegelt. Er wurde am Dienstag aber wieder für dringend benötigte Lebensmitteltransporte geöffnet, da es in Gaza inzwischen zu Engpässen bei Grundnahrungsmitteln wie Brot und Milchprodukten gekommen ist. Am Dienstag sollten rund 100 Lastwagen mit Lebensmitteln und Medikamenten in den Gazastreifen fahren, erklärte der Generaldirektor der palästinensischen Grenzpolizei, Salim Abu Safiah. (dapd)

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