Terroristen in London waren Einzeltäter
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Terroristen in London waren Einzeltäter

Die Selbstmordattentäter von London haben ihre Anschläge im Juli vergangenen Jahres auf eigene Faust und ohne Unterstützung ausländischer Terrorzellen verübt.

Dies geht aus zwei Berichten des Innenministeriums und des Geheimdienstausschusses des Parlaments hervor, die am (morgigen) Donnerstag vorgestellt worden. Die wichtigsten Ergebnisse wurden bereits am Vorabend bekannt.

Der Bericht des Innenministeriums bestätigt die Einschätzung der Ermittlungsbehörden, wie ein Regierungsbeamter am Mittwochabend mitteilte. Demnach waren die vier Männer, die sich selbst und 52 U-Bahn- und Busfahrgäste töteten, nicht in das Terrornetzwerk Al Kaida eingebunden. Der Bericht des Geheimdienstausschusses widmet sich vor allem der Frage, ob die Anschläge zu verhindern waren. Die Ergebnisse zeigen nach Angaben von Abgeordneten zwar interne Mängel auf, stützen aber die Einschätzung, dass es keine Hinweise auf die geplanten Anschläge gegeben hat.

Überlebende der Londoner Anschläge fordern seit langem eine öffentliche Untersuchung nach dem Vorbild der USA im Anschluss an die Terrorakte vom 11. September. «Wir warten seit zehn Monaten auf diese beiden Berichte, und ich glaube nicht, dass sie meine Fragen beantworten», sagte die 35-jährige Rachel North. (dapd)

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