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FBI greift zuTerroristen wollten US-Jets abschiessen

Sie wollten Sprengsätze nahe einer New Yorker Synagoge und einem jüdischen Gemeindezentrum zünden und US-Kampfjets abschiessen, doch dem FBI gelang es, den Terroristen das Handwerk zu legen.

Nach etwa einjähriger Überwachung verhaftete das FBI am Mittwochabend in New York vier Männer. Sie wurden der Verschwörung zu einem Anschlag mit Massenvernichtungswaffen angeklagt.

Die Beschuldigten hätten eine Synagoge und ein jüdisches Gemeindezentrum im New Yorker Stadtteil Bronx mit dem Plastiksprengstoff C-4 angreifen wollen, sagte Staatsanwalt Lev Dassin. Ausserdem planten sie nach Angaben der Behörden den Kauf von Boden-Luft-Raketen des Typs Stinger, um Flugzeuge der Air National Guard abzuschiessen, die auf dem Stützpunkt Stewart stationiert sind, etwa 110 Kilometer nördlich von New York.

FBI lieferte unschädlichen Sprengstoff

Der Anschlag auf den Riverdale Temple und das Riverdale Jewish Center im Stadtteil Bronx sollte mit einem Auto verübt werden, das mit Plastiksprengstoff vollgepackt werden sollte. Um an den Sprengstoff und an die Raketen zu gelangen, nahmen die Terrorverdächtigen Kontakt mit einem Informanten der Ermittlungsbehörden auf. Das FBI und andere Behörden überwachten die Männer und stellten ihnen unschädlich gemachten Plastiksprengstoff C-4 und eine nicht funktionsfähige Rakete bereit.

Informant traf Verdächtigen

Im Juni vergangenen Jahres traf der Informant den Angaben zufolge einen der beschuldigten Männer, James Cromitie, in Newburgh. Dabei sagte Cromitie, dass seine Eltern in Afghanistan gelebt hätten und dass er wegen des Vorgehens der USA in diesem Land sowie in Pakistan sehr aufgebracht sei. Im Oktober 2008 traf der Informant mit den Beschuldigten in einem Haus in Newburgh zusammen, das mit versteckten Anlagen zur Video- und Audio-Überwachung präpariert war, wie aus der Klageschrift weiter hervorgeht.

Im April dieses Jahres sollen die vier Männer dann ihre Ziele bestimmt haben. Danach beobachteten sie auch den Stützpunkt der Air National Guard.

«Dies war eine lange, sorgfältig geplante Ermittlung, und sie zeigt, wie real die Bedrohung durch Terroristen aus dem eigenen Land ist», sagte der republikanische Abgeordnete Peter King, der als Mitglied des Ausschusses für Heimatschutzes im Repräsentantenhaus nach den Festnahmen von den Ermittlungen unterrichtet wurde. Senator Charles Schumer sagte, es sei eine gute Nachricht, dass es gelungen sei, die Gruppe schon in einem frühen Planungsstadium zu infiltrieren. Die Angeklagten sollten am Donnerstag einem Richter in White Plains vorgeführt werden, einer Vorstadt von New York. (dapd)

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