Terrorverdächtiger Mzoudi darf weiter in Hamburg studieren
Aktualisiert

Terrorverdächtiger Mzoudi darf weiter in Hamburg studieren

Der terrorverdächtige Marokkaner Abdelghani Mzoudi darf weiter in Hamburg studieren und kann damit vorerst nicht ausgewiesen werden.

Das Oberverwaltungsgericht der Hansestadt entschied am Dienstag in einem Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes, dass Mzoudi sein Studium der Informations- und Elektrotechnik im 2. Studienabschnitt an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften fortsetzen kann. Die Fachhochschule müsse ihn damit unmittelbar wieder zulassen.

Die Hamburger Innenbehörde hatte Mzoudi ebenso wie seinem erneut vor Gericht stehenden Landsmann Mounir El Motassadeq bereits Ausweisungsverfügungen zugestellt. Beide hatten zuvor erfolglos eine Verlängerung ihrer Aufenthaltsgenehmigung beantragt und waren von ihren Hochschulen exmatrikuliert worden. Der 31-jährige Mzoudi war im Februar vom Hamburger Oberlandesgericht vom Vorwurf der Beihilfe zum Mord in über 3.000 Fällen und der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung freigesprochen worden. Die Revision beim BGH läuft noch. (dapd)

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