310’000 Autos – Tesla erreicht neuen Auslieferungsrekord
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310’000 AutosTesla erreicht neuen Auslieferungsrekord

Im ersten Quartal hat der Elektroauto-Hersteller bei seinen Auslieferungen einen neuen Rekord aufgestellt und über 310’000 Fahrzeuge ausgeliefert.

Das Geschäft läuft gut: Teslas bei einem Händler in Chicago. (28. März 2022)

Das Geschäft läuft gut: Teslas bei einem Händler in Chicago. (28. März 2022)

Getty Images via AFP/Scott Olson

Trotz der weltweiten Lieferketten-Probleme hat der Elektroauto-Hersteller Tesla im ersten Quartal 2022 erneut einen Rekord bei seinen Auslieferungen aufgestellt. Die von US-Milliardär Elon Musk geführte Firma brachte in den ersten drei Monaten des Jahres 310’048 Fahrzeuge zu den Kunden, wie das Unternehmen am Samstag mitteilte. Das waren knapp 1500 mehr als im letzten Quartal 2021, als 308’600 Fahrzeuge ausgeliefert worden waren. Das war ebenfalls ein Auslieferungsrekord gewesen. Im gesamten Jahr 2021 war Tesla auf gut 936’000 Auslieferungen gekommen, ein Plus von 87 Prozent im Vergleich zu 2020.

Der Vorreiter bei der Auto-Elektrifizierung will auf lange Sicht ein jährliches Plus von mindestens 50 Prozent bei den Auslieferungen halten. Die neuen Fabriken in Grünheide bei Berlin und in Texas sollen die nötigen Kapazitäten dafür schaffen.

Die Modelle 3 und Y sind die Renner

Die Kompaktwagen Model 3 und Model Y sind weiterhin die Grundlage des Tesla-Geschäfts. Davon wurden im ersten Quartal mehr als 295’300 Fahrzeuge ausgeliefert, wie Tesla mitteilte. Die teureren und grösseren Wagen Model S und Model X machten mit mehr als 14’700 den Rest aus.

Nach gut zwei Jahren Bauzeit war vor knapp zwei Wochen die erste europäische Elektroautofabrik des Konzerns vor den Toren Berlins eröffnet worden. Die Bundesregierung und das Land Brandenburg feiern das Projekt mit Investitionen von um die fünf Milliarden Euro als Signal. In einer ersten Phase sollen 12’000 Mitarbeiter 500’000 Autos im Jahr herstellen. Die Fabrik ist die modernste der fünf Produktionsstandorte von Tesla in den USA, in China und jetzt in Deutschland.

(DPA/chk)

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