Markenschutz beantragt - Tesla plant eine eigene Restaurantkette
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Markenschutz beantragtTesla plant eine eigene Restaurantkette

Der Elektroautobauer Tesla hat in den USA Markenschutz im Gastronomiebereich beantragt. Elon Musk will die Ladestationen mit eigenen Diners verbinden.

von
Barbara Scherer
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Elon Musk will aus der Marke Tesla eine Restaurantkette machen.

Elon Musk will aus der Marke Tesla eine Restaurantkette machen.

AFP
Dafür hat das Unternehmen in den USA Markenschutz im Gastronomiebereich beantragt.

Dafür hat das Unternehmen in den USA Markenschutz im Gastronomiebereich beantragt.

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Die Markenregistrierung soll Dienstleistungen in den Bereichen Restaurant, Pop-up-Restaurant, Self-Service-Restaurant und Mitnahme-Restaurant abdecken.

Die Markenregistrierung soll Dienstleistungen in den Bereichen Restaurant, Pop-up-Restaurant, Self-Service-Restaurant und Mitnahme-Restaurant abdecken.

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Darum gehts

  • 2018 verkündete Elon Musk auf Twitter, dass er ein Tesla-Restaurant eröffnen will.

  • Jetzt macht der Elektroautobauer ernst.

  • In den USA hat sich Tesla den Markenschutz für Name und Logo im Gastronomiebereich gesichert.

Das Auto aufladen und nebenbei einen Burger essen: Jetzt will Elon Musk auch Fuss in der Gastronomie fassen. Dafür hat der Elektroautobauer Tesla nun in den USA Markenschutz im Gastronomiebereich beantragt, wie die Nachrichtenwebseite «Electrek» berichtet.

Die Markenregistrierung soll Dienstleistungen in den Bereichen Restaurant, Pop-up-Restaurant, Self-Service-Restaurant und Mitnahme-Restaurant abdecken. Dafür hat das Unternehmen Ende Mai drei neue Marken in der Gastronomie angemeldet: Für den Namen Tesla, für das T-Logo und den Tesla-Schriftzug.

Bereits 2018 kündigte Elon Musk auf Twitter an, dass er ein klassisches Drive-in-, Rollschuh- und Rock-Restaurant an einer der Tesla-Supercharger-Stationen in Los Angeles bauen möchte. Einen genauen Zeitplan für den Bau der Telsa-Restaurants hat die Firma bisher aber nicht bekannt gegeben.

Tesla-Autos aufladen dauert lange

Gastronomiebetriebe neben Tankstellen ist ein altes Konzept. Die Kombination passt aber besonders gut zu Tesla. Denn es dauert sehr lange bis ein Elektroauto aufgeladen ist. Kunden könnten die Wartezeit dann mit einem Imbiss überbrücken.

Tesla arbeitet bereits daran, die Ladezeiten zu verkürzen. So soll in Santa Monica, Kalifornien eine neue leistungsstarke Ladestation entstehen. Diese bietet Laderaten von bis zu 250 Kilowatt. Dadurch sollte sich laut Tesla die Ladezeit halbieren.

Kurzzeitig reichster Mensch der Welt

Anfang des Jahres stieg Elon Musk dank einer Kursrally von Tesla zum reichsten Menschen der Welt auf. Der Tesla-Chef war kurzzeitig 1,5 Milliarden reicher als der bisherige Spitzenreiter Amazon-Chef Jeff Bezos. Teslas Aktie stieg im vergangenen Jahr um mehr als 700 Prozent. Trotz noch recht geringer Produktion und nur bescheidener Gewinne ist das Unternehmen schon länger der mit Abstand am höchsten gehandelte Autobauer der Welt.

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