25.06.2020 18:42

Autos quietschen und rasseln

Tesla landet in Qualitäts-Studie auf dem letzten Platz

250 Probleme pro 100 ausgelieferte Fahrzeuge: Tesla baut die anfälligsten Autos, wie eine renommierte Untersuchung zeigt. Der Elektroautobauer ist zum ersten Mal im Test dabei.

von
Fabian Pöschl
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Platz 29: Tesla, 250 Probleme pro 100 ausgelieferte Fahrzeuge.

Platz 29: Tesla, 250 Probleme pro 100 ausgelieferte Fahrzeuge.

Keystone
Platz 28: Land Rover, 228 Probleme pro 100 ausgelieferte Fahrzeuge.

Platz 28: Land Rover, 228 Probleme pro 100 ausgelieferte Fahrzeuge.

Keystone
Platz 27: Audi, 225 Probleme pro 100 ausgelieferte Fahrzeuge.

Platz 27: Audi, 225 Probleme pro 100 ausgelieferte Fahrzeuge.

Keystone

Darum gehts

  • Tesla baut die anfälligsten Autos, wie eine Qualitätsstudie einer US-Verbraucherschutzorganisation zeigt.
  • Besitzer der E-Autos von Tesla klagen über die meisten Probleme.
  • Den ersten Platz im Qualitätsranking teilen sich die Marken Dodge und Kia.

Teslas machen die meisten Probleme: Das zeigt die 34. jährliche Qualitätsstudie der renommierten US-Verbraucherschutzorganisation J.D. Power. Tesla ist das erste Mal im Test vertreten und landet auf dem letzten Platz aller 32 grossen in den USA verkauften Fahrzeugmarken (siehe Bildstrecke).

Für das Ranking befragte die Organisation Neuwagenkäufer. Sie will wissen, wie die Leistung der Neufahrzeuge in den ersten 90 Tagen ist. Bei 100 neu ausgelieferten Fahrzeugen des Modelljahrs 2020 treten im Durchschnitt 166 Probleme auf. Bei den Tesla-Modellen S, X, Y oder 3 sind es 250 Probleme.

Die Probleme der Tesla-Wagen sind in erster Linie Lackmängel oder schlecht sitzende Karosserieteile, wie «CNBC» schreibt. Ausserdem quietscht und rasselt es an vielen Ecken im Auto. Die Kunden würden sich ausserdem über die ungenaue Reichweitenmessung beschweren.

Auch andere bekannte Namen schnitten schlecht ab. Audi landete mit 225 Problemen auf dem drittletzten Platz, gleich vor Land Rover mit 228 Mängeln. Den ersten Platz im Qualitätsranking teilen sich die Marken Dodge und Kia mit jeweils 136 gemeldeten Problemen pro 100 Fahrzeugen.

Im Mai

Teslas Model 3 überholt VW Golf

Noch vor zwei Jahren hätte man die Vorstellung, dass ein Tesla den VW Golf bei den Verkaufszahlen bedrängen könnte, mit einem müden Lächeln abgetan. Ein Irrtum. Mit dem Model 3 hat Tesla geschafft, was die europäische Autoindustrie verschlafen hat – die Demokratisierung der Elektromobilität. In der Schweiz schaffte es das Model 3 zum Jahresende 2019 mit 5028 immatrikulierten Fahrzeugen auf den sensationellen vierten Platz der Schweizer Verkaufscharts – direkt hinter dem jahrzehntelangen Bestseller VW Golf mit 6596 Fahrzeugen, der seinerseits dem VW Tiguan (7018) und dem Skoda Octavia (9280) den Vortritt lassen musste.

Ende Mai hat das Model 3 von Tesla den Golf überholt: Mit 1235 Verkäufen liegen die Amerikaner gemäss der Statistik von Auto Schweiz auf Platz 5. Der VW Golf, dessen achte Generation mitten in der Corona-Krise lanciert wurde, kann sich mit 1092 Fahrzeugen gerade noch in den Top 10 halten.

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125 Kommentare
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teslove

26.06.2020, 19:21

Die die selbst gar keinen Tesla fahren wissen es natürlich wieder mal am besten ;) ich hatte am Model 3 noch nie ein Problem, Quitschen, Klappern oder sonst was zu beanstanden.. top Fahrzeug!

CH

26.06.2020, 18:59

Bei E-Autos geht es nicht alleine nur um weniger CO2, sondern auch darum, endlich von den Ölstaaten unabhängig ⛽️ zu werden. Die Tankfüllung also im Inland produzieren ☀️ und den Geldfluss 💵 dadurch bei uns in der Schweiz 🇨🇭 behalten. Somit ein weiteres gutes Argument für die Elektromobilität. Das Geld 💰 für die Betriebskosten bleibt somit mehrheitlich in der Schweiz.

A.M., Pfäffikon SZ

26.06.2020, 17:33

Hab schon über 2 Jahre einen Tesla. Null Probleme. Superwagen.