Weiterer Stellenabbau: Tesla verlagert alle Verkäufe ins Internet

Aktualisiert

Weiterer StellenabbauTesla verlagert alle Verkäufe ins Internet

Tesla will seine Elektroautos künftig nur noch über das Internet verkaufen. Der Schritt solle helfen, die Preise zu senken, sagte Firmenchef Elon Musk am Donnerstag.

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Künftig nicht mehr in Tesla-Läden zu kaufen: Tesla Model 3.

Künftig nicht mehr in Tesla-Läden zu kaufen: Tesla Model 3.

AP/David Zalubowski
Elon Musk hat sich vor wenigen Tagen mit einem Tweet erneut Ärger eingehandelt.

Elon Musk hat sich vor wenigen Tagen mit einem Tweet erneut Ärger eingehandelt.

Charles Sykes
Er hat getwittert, dass dieses Jahr 500'000 Teslas produziert werden würden.

Er hat getwittert, dass dieses Jahr 500'000 Teslas produziert werden würden.

Christophe Gateau

Viele der Tesla-Läden sollen schliessen, die verbliebenen als Ausstellungsräume und Informationszentren genutzt werden. Damit werde auch Stellenabbau verbunden sein. Es gebe keinen anderen Weg für Tesla, finanziell nachhaltig zu wirtschaften, sagte Musk. In den USA könne man einen Tesla binnen einer Minute auf dem Smartphone kaufen, weltweit solle das bald auch so werden.

Gleichzeitig kündigte Musk an, dass Teslas Hoffnungsträger Model 3 nun schliesslich auch zum ursprünglich in Aussicht gestellten Preis von 35'000 Dollar vor Steuern und Elektroauto-Vergünstigungen verkauft werde. Die Version hat unter anderem eine kleinere Batterie. Das sei der niedrigste Preis, zu dem Tesla ein Model 3 verkaufen könne, sagte Musk.

Tesla hatte die Auslieferungen des Model 3 im Jahr 2017 zunächst mit hochgerüsteten teureren Version gestartet, deren Preis rund 70'000 Dollar erreichen konnte. Zuletzt war eine Version für etwas über 40'000 Dollar auf dem Markt. (sda)

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