469 statt 691 PS: Tesla wegen PS-Schummelei angeklagt
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469 statt 691 PSTesla wegen PS-Schummelei angeklagt

80 Besitzer eines Tesla-Sportwagens in Norwegen verklagen den US-Konzern wegen irreführender Angaben zur Motorleistung.

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dk
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691 PS sollte das Modell nach Angaben von Tesla haben. Schlussendlich wurden daraus 469 PS.

691 PS sollte das Modell nach Angaben von Tesla haben. Schlussendlich wurden daraus 469 PS.

Keystone/John G. Mabanglo
In Norwegen haben darum fast 80 Besitzer den US-Hersteller wegen irreführender Werbung verklagt.

In Norwegen haben darum fast 80 Besitzer den US-Hersteller wegen irreführender Werbung verklagt.

Keystone/Ng Han Guan
Auch in der Schweiz wurde das Model S P85 D verkauft.

Auch in der Schweiz wurde das Model S P85 D verkauft.

Keystone/Reed Saxon

In Norwegen haben fast 80 Besitzer eines Tesla-Elektrosportwagens den US-Hersteller wegen irreführender Werbung verklagt. Sie verlangen Entschädigung in Höhe von jeweils mehreren tausend Euro, wie die norwegische Zeitung «Dagens Nyheter» am Donnerstag berichtete. Die Tesla-Kunden besitzen demnach alle ein Model S P85D, ein Auto mit einer der schnellsten Beschleunigungen der Welt. Tesla behauptete, das Auto soll in 3.2 Sekunden auf 100 Kilometer pro Stunde beschleunigen können. Aber statt der angepriesenen 691 PS, besitzt der P85D angeblich jedoch nur 469 PS. Tesla wollte den Bericht der Zeitung zunächst nicht kommentieren.

Es ist nicht das erste Mal, dass enttäuschte Tesla-Käufer wegen irreführender Werbung gegen Tesla vorgehen. Schon im Dezember 2016 einigte sich der US-Elektroautokonzern mit Käufern des P85D. Damals erhielte jeder Kläger 65 000 Kronen (7880 Franken) als Ausgleichszahlung oder neue Bauteile für den Wagen. Die 80 neuen Kläger fordern jetzt, genauso entschädigt zu werden. «Es ist derselbe Fall», sagte Anwalt Christoffer Falkeid der Zeitung. «Es geht um die Leistung und Fehler in der Werbung und beim Verkauf.» Zahlen wolle er nicht nennen. Die Kunden drohen mit weiteren Klagen, sollte Tesla ihren Forderungen nicht nachkommen.

Ob auch Modelle in der Schweiz mit falschen Angaben angepriesen und verkauft wurden, ist noch nicht bekannt.

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Video: Tamedia/Tesla

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