Aktualisiert 17.08.2019 21:03

Tesla wehrt sich gegen die Anschuldigungen

«Verkauft E-Pionier Tesla Occasionen als neu?» Diese Schlagzeile auf «20 Minuten Online» sorgt für Aufregung. Nun wehrt sich Tesla gegen die Vorwürfe.

von
lie
17.8.2019

Zwischen dem deutschen Elektroauto-Vermieter Nextmove und Tesla ist ein Streit entbrannt. Nextmove bringt die Details und ihre Sicht der Dinge mit einem Video an die Öffentlichkeit. Das sorgt in Deutschland und der Schweiz für Aufregung und Verunsicherung – vor allem bei den Tesla-Fans.

Nun hat sich kurz vor 20 Uhr das Tesla-Hauptquartier aus Kalifornien gemeldet und in einem Mail an «20 Minuten» mehrere Punkte präzisiert:

1. «Es ist falsch zu behaupten Tesla habe die Bestellungen storniert, wenn es der Kunde war, der keine weiteren Model-3-Lieferungen mehr wollte. Wir sind überzeugt, dass die Stornierung nicht mit der Qualität unserer Autos zu tun hat, sondern mit der Tatsache, dass zwischen Nextmove und Tesla ein älteres Problem noch nicht gelöst worden war.»

2. «Die Qualität der Tesla Fahrzeuge ist besser denn je. Es gibt weltweit keine spezifischen Probleme mit unseren Elektroautos. Zudem erhöhen wir die Anzahl der Mobile Center laufend und in Europa sind wir daran, die Flotte an Mobile-Service-Fahrzeugen um rund 50 Prozent zu erhöhen.»

3. «Wer mit einem neuen Tesla nicht zufrieden ist, kann das Fahrzeug innert sieben Tagen nach dem Kauf zurückgeben und erhält den ganzen Kaufpreis gutgeschrieben.»

4. «Es ist zudem falsch zu behaupten, Tesla würde Fahrzeuge als Neuwagen verkaufen, die bereits auf einen anderen Namen eingelöst worden sind. Das temporäre Problem mit den Seriennummern ist gelöst worden und betroffene Kunden haben eine neue Nummer für ihr Fahrzeug bekommen.»

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