Aktualisiert 24.05.2007 21:38

Test: St.Galler Bratwurst schneidet nicht gut ab

Zu wenig Kalbfleisch oder zu viel Wasser: Die Olma-Bratwürste von Rietmann und Schmid erhalten keine guten Noten beim Wurst-Test.

Die meisten St. Galler sind überzeugt, in ihrer Stadt gebe es die besten Würste. Die Tester der Zeitschrift «K-Tipp» kommen nun zu einem anderen Ergebnis: Die St. Galler Metzger Schmid und Rietmann schneiden beim Kalbsbratwurst-Test nicht gut ab. Die Olma-Bratwurst von Schmid erhält nur ein Genügend. Grund: Der Fremdwasseranteil ist zu hoch.

Für Inhaber Oscar Peter ist das nicht überraschend. «Für eine lockere, flaumige Wurst braucht es neben Muskelfleisch viel Magermilch», sagt er. Die Wurst von Rietmann, die er von der Metzgerei Gemperli bezieht, schneidet sogar mit Ungenügend ab: Der Kalbfleischanteil liegt unter 50 Prozent. «Eine Olma-Bratwurst hat keinen vorgeschriebenen Kalbfleischanteil», verteidigt sich Geschäftsführer Alfred Brun. Die beste Testwurst, die Fidelio-Kalbsbratwurst, ist dennoch in St. Gallen erhältlich: im Biomarkt Yardo.

Ein Gut gibt es auch für die Kalbsbratwurst der Migros Ostschweiz aus Gossau. Man sei erfreut, aber nicht überrascht, so Sprecher Friedrich Kugler.

(ann)

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