Aktualisiert 02.09.2015 08:09

In oder out?

Testen Sie Ihr Hawk-Eye für die US Open

An den US Open liegt eine grosse Verantwortung auf den Schultern der Linienrichter. Testen Sie Ihr Auge und schauen Sie, ob Sie mithalten können.

von
hua

John McEnroes legendärer Ausraster. <i>(Quelle: YouTube/<a href="https://www.youtube.com/watch?v=t0hK1wyrrAU"_blank">Wimbledon</a>)</i>

Schiedsrichter sein ist schwer. Es braucht viele Nerven und ein gutes Auge. Wenn dann gar Tennispieler wie John McEnroe auf dem Platz stehen, wird die Aufgabe noch brenzliger. Der ehemalige US-Profi war früher für sein Temperament und seine Wutanfälle auf dem Platz bekannt. Darunter litten auch die Schiedsrichter. Der berühmteste Vorfall ist heute jedem Tennisfan ein Begriff: «You cannot be serious, that ball was on the line!» («Das kann nicht Ihr Ernst sein, dieser Ball war auf der Linie!» – siehe Video oben).

Zurzeit ist der mittlerweile 56-Jährige als TV-Kommentator tätig und schaut den Unparteiischen auf dem Platz genau auf die Finger. Nicht nur die Schiedsrichter, auch die Linienrichter müssen auf dem Hardplatzbelag an den US Open ihr Können unter Beweis stellen.

Testen Sie Ihr «Hawk-Eye»

Seit 2006 greift ihnen der Videobeweis, das so genannte Hawk-Eye, unter die Arme. 4935-mal wurde die «Challenge» seither verlangt, dabei wurden 1477 Fehlentscheide korrigiert. Wenn Sie sich nun fragen, ob der Videobeweis überhaupt notwendig ist, dann testen Sie sich doch selber. Im Netz existiert ein Programm, mit dem Sie Ihre Augen einmal auf den Prüfstand stellen können. Dort können Sie auswählen, ob Sie der Linienrichter beim Service, an der Grundlinie oder an der Seitenline sein wollen.

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