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«Das A-Team»Testosteron-Rausch mit 4 Irak-Veteranen

Vor 25 Jahren war das «A-Team» eine TV-Serie. Damals hatte man nie so genau begriffen, um was es eigentlich ging. Warum auch?

von
Philippe Zweifel

«Das A-Team»

Explosionen, lässige Sprüche und natürlich der schwarze Van ­waren Existenzberechtigung genug. Und erst Mr. T als Muskelpaket B.A. Baracus!

Im Remake ist bis auf die Schauspieler vieles gleich. Bloss ein bisschen Plot hat man dazugefügt: Das A-Team, vier Irak-Veteranen, werden wegen eines Verbrechens verurteilt, das sie nicht begangen haben. Um ihre Unschuld zu beweisen, versuchen die vier Spezialisten, den Mann, der sie hereingelegt hat, zur Strecke zu bringen.

Das führt dann zu solchen Szenen: Das A-Team kapert ein Transportflugzeug des US-Militärs, das einen Panzer an Bord hat. Als das Flugzeug abgeschossen wird, bindet man Fallschirme an den Panzer und segelt mit ihm in die Tiefe.

Ansonsten hangelt sich der Film von Explosion zu Explosion – und auch der schwarze Van darf wieder durch die Luft sausen. Gemäss dem Motto: Leibchen weg, Sonnenbrille aufgesetzt und los geht der Testosteron-Rausch.

Das ist natürlich alles völlig hirnlos. Im Zeitalter der überpsychologisierten Action-Helden aber eine erfrischende Abwechslung.

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