Teuerung bei 2,3 Prozent
Aktualisiert

Teuerung bei 2,3 Prozent

Der Teuerungsdruck in der Schweiz hält an. Im April hat die Jahresteuerung 2,3 Prozent betragen. Damit liegt die Inflationsrate seit Anfang Jahr über der als Preisstabilität definierten Marke von 2 Prozent.

Innert Monatsfrist nahm die Teuerung um 0,8 Prozent zu. Der Landesindes der Konsumentenpreise erreichte den Stand von 103,6 Punkten (Dezember 2005 = 100), wie das Bundesamt für Statistik (BFS) heute mitteilte.

Demnach ist der starke Anstieg im April saisonal beeinflusst. Er reflektiere die Rückkehr zu regulären Preisen im Bekleidungssektor nach Abschluss des Ausverkaufs. Die Preise für Kleider und Schuhe nahmen denn auch um satte 18,4 Prozent zu.

Entgegen den Befürchtungen wegen der weltweiten Lebensmittelkrise nahmen die Preise für Nahrungsmittel lediglich um 0,1 Prozent zu. Teurer wurden namentlich Salatgemüse, Rindfleisch, Kartoffeln und natürliches Mineralwasser. Rückläufig waren die Preise unter anderem für Früchte.

(Notiz: folgt ergänzte Meldung)

(sda)

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