Aktualisiert

Teures Ende einer gelungenen Werbeaktion

Eine niederländische Musikladen-Kette bleibt nach einer Werbeaktion auf rund 70 000 alten Gulden im Wert von fast 50 000 Franken sitzen.

Die Nationalbank müsse die alte Währung nicht mehr gegen die neue eintauschen, entschied am Mittwoch das oberste Verwaltungsgericht in Den Haag.

Um Käufer zu locken, hatte die Kette die Aktion «Goldener Umtausch» gestartet: Die Kunden konnten mit alten Gulden einkaufen. Als die Firma im August 2003 mit den 70 000 Gulden zur Nationalbank ging, signalisierte diese, dass ein Umtausch ausgeschlossen sei.

Schliesslich habe die Firma bewusst eine Währung akzeptiert, die längst kein gesetzliches Zahlungsmittel mehr gewesen sei. Nur Privatleute, die ihre Gulden eben nicht mehr in den Umlauf bringen können, bekommen dafür noch Euro von der Bank.

(sda)

Deine Meinung