Grüne: Teuscher will nicht Präsidentin werden
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GrüneTeuscher will nicht Präsidentin werden

Die grüne Nationalrätin Franziska Teuscher will nicht Nachfolgerin von Grünen-Präsident Ueli Leuenberger werden. Sie will sich auf andere Aufgaben konzentrieren.

Franziska Teuscher wird nicht neue Präsidentin der Grünen.

Franziska Teuscher wird nicht neue Präsidentin der Grünen.

Die grüne Berner Nationalrätin Franziska Teuscher wird im April nicht zur Wahl des neuen Präsidiums der Schweizer Grünen antreten. Die heutige Vizepräsidentin der Schweizer Grünen will Berner Gemeinderätin werden und zudem einstweilen VCS-Präsidentin bleiben.

Die 53-jährige Stadtbernerin sagte am Samstag auf Anfrage, 2012 komme die VCS-Initiative zur Förderung des öffentlichen Verkehrs in die eidgenössischen Räte. Sie wolle diese als Zentralpräsidentin des Verkehrsclubs der Schweiz begleiten und nicht als Präsidentin der Schweizer Grünen.

Ihr Interesse an einem Sitz in der Stadtberner Regierung begründete Teuscher mit der Lust, einmal in einer Exekutive Erfahrungen zu sammeln. Zudem sei sie motiviert dafür durch ihr gutes Abschneiden bei den eidgenössischen Wahlen: Teuscher schnitt im Herbst sowohl auf städtischer als auch auf kantonaler Ebene von allen Grünen am besten ab.

Die Zeitung «Der Bund» machte am Samstag Teuschers Interesse an einem Gemeinderatssitz publik. Gewählt wird am 25. November 2012. In der fünfköpfigen Berner Stadtregierung werden drei Sitze frei, darunter jener der grünen Neu-Nationalrätin Regula Rytz. Neben Teuscher interessieren sich weitere Grüne für diesen Sitz, so etwa Kantonalpräsident Blaise Kropf. Nominiert wird im März.

Die Grünen Schweiz brauchen ein neues Präsidium, weil Präsident Ueli Leuenberger zurücktritt. Teuscher ist eine von zwei Vizepräsidentinnen. Die andere ist ebenfalls eine Bernerin: Aline Trede, Mitglied der Jungen Grünen. (sda)

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