Aktualisiert 08.07.2018 08:46

HöhlendramaThailand hat Schweiz um Hilfe angefragt

Die thailändische Rettungsmission hat auch ein Hilfsgesuch an die Schweiz geschickt. Dennoch ist es bislang zu keiner Zusammenarbeit gekommen.

von
chk
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In einem neuen Video wird die Rettung der Buben aus der Höhle gezeigt. (11. Juli 2018)

In einem neuen Video wird die Rettung der Buben aus der Höhle gezeigt. (11. Juli 2018)

AP/Thai NavySEAL / Sakchai Lalit
Mit Tragen werden die Buben aus der Höhle gehieft.

Mit Tragen werden die Buben aus der Höhle gehieft.

AP/Thai NavySEAL
Insgesamt waren rund 1000 Helfer im Einsatz, um die Buben aus ihrer misslichen Lage zu retten.

Insgesamt waren rund 1000 Helfer im Einsatz, um die Buben aus ihrer misslichen Lage zu retten.

AP/Thai NavySEAL

Um die zwölf Fussball-Kids und ihren Trainer aus der Höhle im Norden Thailands zu befreien, ist eine internationale Rettungsaktion angelaufen. Wie nun bekannt wurde, haben die Verantwortlichen der thailändischen Rettungsmission auch ein Hilfsgesuch an die Schweiz geschickt. Das hat Dinko Novosel von der Europäischen Vereinigung für Höhlenrettung (ECRA) gegenüber dem «SonntagsBlick» bestätigt.

Demnach habe Thailand erwogen, ein Schweizer System zur Kommunikation in Höhlen einzusetzen. Dieses erlaube, durch den Fels hindurch kurze Textnachrichten zu schicken. Laut der Zeitung durchdringen die Nachrichten bis zu 800 Meter Fels. Das ist aber für die in Thailand eingeschlossene Fussballmannschaft zu wenig. «Deswegen verwarfen die Retter in Thailand den Plan zum Einsatz des Schweizer Kommunikationssystems wieder», so Novosel zum «SonntagsBlick».

Heute soll Thailand ein internationales Hilfsgesuch für die Rettungsmission stellen, zitiert die Zeitung unbestätigte Informationen. Dann könnten auch Schweizer Höhlenretter zum Einsatz kommen.

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