Aktualisiert 18.12.2019 09:32

Neuer «Star Wars»-Film«The Rise of Skywalker» ist ein würdiges Finale

Nach 42 Jahren endet mit «Star Wars: Episode IX» die neun Teile umspannende Skywalker-Saga. Wir sagen dir spoilerfrei, was das grosse Finale taugt.

von
Schimun Krausz

Keine Angst: Auch der Trailer zu «Star Wars: Episode IX – The Rise of Skywalker» bleibt spoilerfrei. <i>(Video: Lucasfilm/Walt Disney)</i>

Die Story

Eine bereits acht Blockbuster umfassende Geschichte zu einem gelungenen Ende führen? No biggie, hüstel. Vor allem, wenn die neue «Star Wars»-Trilogie an der Uneinigkeit der Regisseure J. J. Abrams (53) und Rian Johnson (46) kränkelte und Colin Trevorrow (43) im Laufe der «The Rise of Skywalker»-Produktion den Regiestuhl für Abrams räumen musste.

Ausserdem liess Disney das Drehbuch umschreiben – ähnlich wie beim 2016er Spin-off «Rogue One». Trotzdem geht die Geschichte auf, auch wenn dadurch gar viel Handlung in die knapp zweieinhalb Stunden gepresst werden musste.

Das Tempo

Der Vorteil einer überladenen Story: Längen suchst du vergebens, «Episode IX» drückt den Gashebel des Millennium Falcon von Anfang an bis zum Anschlag durch.

Zwar hat das zur Folge, dass den Protagonisten die Rätsellösungen der an eine «Indiana Jones»-Schatzjagd erinnernden Suche nach der Feindbasis gar bequem in den Schoss fallen. Aber besser so als zähes Hinauszögern.

«Star Wars: Episode IX»: Stormtrooper-Szene

Für «Episode IX» haben die Stormtroopers ein Equipment-Upgrade erhalten. «Star Wars: The Rise of Skywalker» läuft am 18. Dezember in den Deutschschweizer Kinos an. (Video: Lucasfilm/Walt Disney)

«Episode IX» bietet ordentlich Action. (Video: Lucasfilm/Walt Disney)

Der BFF-Faktor

Klar, in «The Force Awakens» mussten die Helden der neuen Trilogie erst zueinanderfinden, trotzdem nervte es, dass sie so wenig Zeit miteinander verbrachten – in «The Last Jedi» war das noch schlimmer.

«The Rise of Skywalker» macht das wieder gut. Rey (Daisy Ridley), Finn (John Boyega) und Poe (Oscar Isaac) trennen sich nur, wenns wirklich nicht anders geht – und genau so entsteht «Star Wars»-Magie.

«Star Wars: Episode IX»: BFF-Featurette

In «Episode IX &ndash; The Rise of Skywalker» hat der Hauptcast so viele gemeinsame Szenen wie noch nie in der neuen «Star Wars»-Trilogie. Und das freut ihn. Der Film läuft am 18. Dezember in den Deutschschweizer Kinos an. (Video: Lucasfilm/Walt Disney)

Passend dazu: ein Featurette über die Freundschaft zwischen den Hauptdarstellern. (Video: Lucasfilm/Walt Disney)

Der Carrie-Abschied

Ende Dezember 2016 starb Carrie Fisher 60-jährig an den Folgen eines Herzstillstands. Ihre Szenen als Prinzessin Leia für «The Last Jedi» waren bereits abgedreht, die Dreharbeiten zu «The Rise of Skywalker» hatten aber noch nicht begonnen.

J. J. Abrams kündigte an, für «Episode IX» unbenutzte Aufnahmen von Fisher zu verwenden und versprach, sie nicht digital «wiederzubeleben». Er hielt grösstenteils Wort, und auch wenn du den Leia-Szenen anmerken wirst, dass der Regisseur nur wenig Material zur Verfügung hatte, verabschiedet er die Prinzessin angemessen und würdevoll aus der Saga.

Das LGBTQ-Versprechen

Fürs 2018er Spin-off «Solo» kündigten die Macher eine klar als solche erkennbare LGBTQ-Figur an. Bekommen haben wir ... nicht wirklich was. Abrams versprach, dies in «The Rise of Skywalker» zu ändern.

Und das tat er auch. Allerdings gar stiefmütterlich: Die Sequenz kommt ganz am Schluss des Films, dauert eine gefühlte Hundertstelsekunde und zeigt neben vielen anderen Leuten zwei Frauen, die sich küssen. In einem Universum mit so vielen wild zusammengewürfelten Spezies muss doch mehr drinliegen.

Die exklusive «Star Wars»-Szene in «Fortnite»

Regisseur J. J. Abrams hat im Battle-Royale-Dauerbrenner «Fortnite» einen exklusiven Clip aus dem kommenden «Star Wars»-Film «Episode IX &ndash; The Rise of Skywalker» gezeigt. Kleine Spoiler-Warnung für alle, die komplett ohne Vorwissen ins Kino gehen wollen, ja? (Video: IGN/Epic Games)

Zwischen «The Last Jedi» und «The Rise of Skywalker» hat Rey an ihren Force-Skills gearbeitet. (Video: IGN/Epic Games)

Die Knights of Ren

Trilogie-Antagonist Kylo Ren (Adam Driver) ist der Anführer der Knights of Ren, die ziemlich badass klingen, aber bis auf eine Vision in «The Force Awakens» nie zu sehen sind.

«The Rise of Skywalker» lässt die schwarz gekleideten Henker endlich los und sie könnten dank der Jagd auf Rey so etwas wie die Nazgûl («The Lord of the Rings»-Fans wissen Bescheid) von «Star Wars» sein. Stattdessen haben sie ähnlich wenig Screentime wie Billy Dee Williams' (82) Lando Calrissian (huere Siech!) und sind in etwa so bedrohlich wie Baby Yoda.

«Star Wars: Episode IX – The Rise of Skywalker» läuft am Mittwoch in den Deutschschweizer Kinos an.

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