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«Top Gear»The Show Must Go On – auch ohne Clarkson

In Norwegen fallen vier «Top Gear»-Liveshows aus – wegen des Ausrasters von Jeremy Clarkson. Trotzdem scheint eine Zukunft ohne den 54-Jährigen möglich.

von
scy
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An BBC-Moderator Jeremy Clarkson scheiden sich die Geister.

An BBC-Moderator Jeremy Clarkson scheiden sich die Geister.

AFP/ana Poenariu
Nachdem er einem Produzenten einen Faustschlag verpasste, wurde er vom Sender suspendiert.

Nachdem er einem Produzenten einen Faustschlag verpasste, wurde er vom Sender suspendiert.

AFP/ben Stansall
Es ist nicht das erste Mal, dass der «Top Gear»-Moderator für Aufregung sorgt. So bezeichnete er Mexikaner als «nutzlos» oder einen Asiaten als «Schlitzauge».

Es ist nicht das erste Mal, dass der «Top Gear»-Moderator für Aufregung sorgt. So bezeichnete er Mexikaner als «nutzlos» oder einen Asiaten als «Schlitzauge».

Screenshot Top Gear

Nach wie vor ist Jeremy Clarkson vom Sendebetrieb ausgeschlossen. Dies, weil er einem Produzenten vor rund zwei Wochen einen Faustschlag verpasst haben soll. Die BBC hat nun auch vier «Top Gear»-Liveshows in Norwegen gestrichen. Obwohl bereits 18'000 Tickets – die teuersten kosten bis zu 150 Franken – abgesetzt wurden.

Alle anderen Vorführungen in Grossbritannien, Südafrika und Australien sollen aber wie geplant stattfinden, zitiert der «Telegraph» einen BBC-Insider. Also ohne Clarkson, dafür aber mit den beiden anderen Protagonisten Richard Hammond (45) und James May (52).

Eine Million Menschen verlangt Comeback

Die TV-Verträge von Hammond und May laufen zwar Ende März aus – die Liveshows könnten sie aber wie geplant bis Ende November weiterführen, heisst es weiter. Die Auftritte in Norwegen seien im Übrigen nur deshalb abgesagt worden, weil man wegen der unklaren Zukunft von Clarkson nicht habe proben können, so der «Telegraph» weiter.

Wie es mit dem Skandal-Moderator weitergeht, will die BBC noch diese Woche entscheiden. Unterdessen haben über eine Million Fans die Petition unterschrieben, die die Rückkehr des 54-Jährigen verlangt. Clarkson selbst ist indes nicht allzu zuversichtlich: «Proteste funktionieren nie», schreibt er in seiner Kolumne für die «Sunday Times».

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