Amachers Finaleinzug: «The Voice»-Fans haten gegen Schweizer Marc
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Amachers Finaleinzug«The Voice»-Fans haten gegen Schweizer Marc

Der Berner Marc Amacher rockte sich gestern Abend ins Finale von «The Voice of Germany». Toll finden das aber längst nicht alle.

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los
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Michi Beck (l., 49) und Smudo (48) von den Fantastischen Vier können stolz sein auf ihr Talent Marc Amacher: Der Berner wurde am Sonntagabend ins Finale von «The Voice of Germany» gewählt.

Michi Beck (l., 49) und Smudo (48) von den Fantastischen Vier können stolz sein auf ihr Talent Marc Amacher: Der Berner wurde am Sonntagabend ins Finale von «The Voice of Germany» gewählt.

ProSieben/SAT.1
Während seine Schweizer Fans begeistert sind, hagelt es von den Deutschen fiese Kommentare.

Während seine Schweizer Fans begeistert sind, hagelt es von den Deutschen fiese Kommentare.

ProSieben/SAT.1
Amacher soll doch lieber in einer Schweizer Casting-Show mitmachen, heisst es etwa.

Amacher soll doch lieber in einer Schweizer Casting-Show mitmachen, heisst es etwa.

ProSieben/SAT.1

Bereits während der Sendung überschütteten ihn seine Fans mit viralen Lobeshymnen. Als Marc Amacher per Voting-System gestern Abend aber tatsächlich ins Finale gewählt wurde, gab es für Marc-Fans kein Halten mehr: «Jaaaaaa», «Gratuliere», «Bravoooo» oder «Hammer», schreiben sie auf der Facebook-Seite des Berners. Bloss: Das sind seine Schweizer Fans. Bei den Deutschen sieht die Stimmung ganz anders aus.

Auf der offiziellen «The Voice of Germany»-Seite hagelt es via Facebook fiese Kommentare gegen den Rocker. «Warum kommt der Brüllaffe weiter», motzt Lelena Deutschmann. Und auch Tanja Lawo und Nanette Holstein wettern: «Kreischen kann er am besten und diese selbstgefällige Art geht gar nicht. Kein Sympathieträger.» Beziehungsweise: «Kann mal jemand diesen nervigen, kreischenden Flummi entsorgen? Der geht ja gar nicht. Der kann nur kreischen, nicht singen. Auweia nee.»

«Warum nicht bei ‹The Voice of Switzerland›?»

Doch Amacher kommt nicht nur wegen seiner polarisierenden Stimme unter die Räder. Auch seine Nationalität gibt zu reden: «Und mal ganz ehrlich, es ist ein deutscher Wettbewerb. Ich finde es blöd, dass überhaut jemand aus einem anderen Land zugelassen wird. Es gibt sicherlich im eigenen Land auch Wettbewerbe», moniert Wilma Rücker. Marion Neudecker stimmt ihr zu und kommentiert: «Ist eh ein Witz, dass jetzt entweder ein Schweizer oder ein Österreicher ‹The Voice of Germany› gewinnt.»

Bei Franziska Staudenmann löst das Marc-Bashing offenbar Mitleid aus. Auf Schweizerdeutsch findet sie aufmunternde Worte für ihn:

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