Shaqiri sagt: «Thiago ist ein super Junge»

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Shaqiri sagt«Thiago ist ein super Junge»

Bei Xherdan Shaqiri und seinem FC Bayern läuft die Saisonvorbereitung. Der Schweizer äussert sich in einem Interview über Mitspieler, Trainer und den Erfolgsdruck.

von
zap

35'000 Anhänger sind gekommen, um die Mannschaftspräsentation der Bayern am Dienstag in der Allianz Arena zu sehen. Shaqiri ist begeistert vom riesigen Fan-Aufmarsch: «Es war schön, die vielen Leute zu sehen, und ich hätte nicht gedacht, dass so früh so viele kommen. Ich glaube, alle hatten Freude.»

Im Interview mit bundesliga.de erzählt der 21-jährige Schweizer zudem, wie er mit dem Erwartungsdruck umgeht und wer der Boss ist.

Shaqiri will Titel holen

Shaqiri hat die Teampräsentation genossen, ist mit seinen Gedanken aber schon bei der neuen Saison. «Alles fängt bei null an. Da müssen wir wieder unsere Leistung bringen, egal in welchem Spiel. Wir müssen die nötigen Punkte holen, was aber nicht einfach werden wird. Die anderen Mannschaften haben sich gut verstärkt aber ich bin mir sicher, dass wir erfolgreich sein werden, wenn wir unsere Leistung abrufen. Dann werden wir sicher den einen oder anderen Titel holen», so der Schweizer.

Auf den Konkurrenzkampf angesprochen meint Shaqiri: «Der Trainer ist der Boss. Er entscheidet wer spielt, das müssen wir akzeptieren.» Guardiola sei sehr erfolgshungrig und wolle das perfekte Spiel erreichen. «Wir werden noch viel Freude an ihm haben.» Die Perfektion habe man erst erreicht, wenn man alle Titel gewinne.

Die Mannschaft in den Vordergrund stellen

Um auch in diesem Jahr erfolgreich zu sein, sei wichtig, dass die Mannschaft im Vordergrund stehe. Das habe die Bayern schon im letzten Jahr so stark gemacht. «Wenn jeder für den anderen da ist, kann man auch besser mit dem Leistungsdruck umgehen», erklärt der 21-Jährige, so etwas wie Neid habe er in der Mannschaft nie gesehen. So ist Shaqiri auch vom Neuzugang Thiago begeistert: «Er ist ein super Junge, der sehr sympathisch und sehr ruhig ist, der sich aber schnell integrieren will. Das hat man auf dem Spielfeld gesehen, dass er Freude hat, Fussball zu spielen. Ich mag seine Spielweise sehr.»

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