Thürig 4. und Aeschbach 5. an der Bahn-WM
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Thürig 4. und Aeschbach 5. an der Bahn-WM

Am ersten Tag der Bahn-WM in Bordeaux (Fr) sind die Schweizer neben den Medaillen gelandet. Karin Thürig erreichte in der 3000-m-Verfolgung den 4. Platz. Alexander Aeschbach wurde im Punktefahren Fünfter.

Im Final um den 3. Platz lag Karin Thürig gegen Katie Mactier (Au) von Anfang an im Hintertreffen. Die Luzernerin verzeichnete wie schon in der Qualifikation einen schwachen Start, und ihr Rückstand auf die Australierin wuchs kontinuierlich an. In 3:49,439 Minuten realisierte die letztjährige WM-Dritte Thürig eine Zeit, die um drei Sekunden langsamer war als der Wert, den sie in der Qualifikation gefahren war. In 3:39,521 Minuten war die zweifache Zeitfahren-Weltmeisterin auf der Strasse die viertbeste Zeit erzielt, hatte dabei aber ihre Gegnerin auf der Bahn, Wendy Houvenaghel (Gb), um nur 0,313 Minuten hinter sich gelassen.

Dass Thürig gegen Katie Mactier antreten musste, stellte eine kleine Überraschung dar. Die Olympia-Zweite und Weltmeisterin des letzten Jahres hatte in der Qualifikation nur die dritte Zeit erzielt. Bei ihrer Bronze-Fahrt trumpfte die Australierin aber gross auf. Ihre 3:36,123 Minuten waren schneller als die Siegerzeit (3:37,227 Minuten) von Sarah Hammer (USA) im spannenden Final gegen Olga Sliussarewa (Russ).

Nach einem verhaltenen Auftakt im Punktefahren kam Alexander Aeschbach erst zu Beginn des letzten Drittels der 40-km-Prüfung langsam in Fahrt. Unter 20 Teilnehmern verbesserte sich der Aargauer dank dem Gewinn zweier Spurtwertungen vom 10. auf den 2. Platz. Doch Aeschbach hatte in diesen Punktesprints zu viel Kraft verbraucht, und als Kraftfahrer hatte er sich eine zu grosse Übersetzung auflegen lassen. Deshalb fehlte ihm am Schluss die Fähigkeit, eine Klassierung auf dem Podium zu verteidigen. Überlegener Weltmeister wurde Peter Schep (Ho), der in zehn der 16 Wertungssprints sein Konto äufnete.

(si)

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