Wegen Diskriminierung: Thurgauer zeigt Peer Steinbrück an
Aktualisiert

Wegen DiskriminierungThurgauer zeigt Peer Steinbrück an

Der Privatmann Erwin Sommer aus Strass bei Frauenfeld hat sich dermassen über die Aussagen des deutschen Finanzministers Peer Steinbrück geärgert, dass er ihn angezeigt hat.

Steinbrück habe gegen das Antirassismusgesetz verstossen, weil er sich diskriminierend gegen Indianer und Schweizer geäus­sert habe. Dazu habe er eine Propaganda-Aktion gestartet und mit dem Einsatz militärischer Mittel gedroht. «Damit hat Steinbrück gegen Artikel 261 des Strafgesetzbuches verstossen», so Sommer. Der ehemalige Geschäftsführer von Agromarketing Thurgau fordert zudem, Steinbrück lebenslang die Einreise in die Schweiz zu verbieten. Laut «Thurgauer Zeitung» prüft das Bezirks­amt Frauenfeld nun die Anzeige. Dabei gehe es um die Frage, ob es überhaupt zuständig ist.

(sas)

Deine Meinung