Aktualisiert 13.02.2011 21:27

LausanneTiefe Mieten für Häuser der Stadt Lausanne

Nach dem Kanton Genf erfasst die Diskussion über geringe Mieten für Liegenschaften der öffentlichen Hand auch die Stadt Lausanne. Mehrere Funktionäre sollen Herrenhäuser zu vorteilhaften Mieten bewohnen.

Silvia Zamora, Liegenschaftenverwalterin des Stadt Lausanne, sagte gegenüber der Nachrichtenagentur SDA, dass es noch «alte Praktiken» gebe. Sie sei aber daran, Ordnung in die Liegenschaftenverwaltung zu bringen, die sie seit Juli 2006 führe. «Leider werden aber jene, welche die Probleme anpacken, selber auf die Anklagebank gesetzt.»

Gemäss der Zeitung «Matin Dimanche» sollen Mieten für städtische Liegenschaften zum Teil bis um das Vierfache unter dem Marktpreis liegen. So werde etwa eine 8,5-Zimmerwohnung für 1840 Franken pro Monat vermietet.

Im Kanton Genf wird dem Regierungspräsidenten Mark Muller (Liberale) vorgeworfen, dass unter anderem ein Amtsträger für ein 7- Zimmer-Haus eine Miete von 950 Franken bezahlt hat. In Mullers Departement ist die Liegenschaftenverwaltung angesiedelt.

(sda)

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