Tier-Drama: 200 Ferkel verbrannten im Stall
Aktualisiert

Tier-Drama: 200 Ferkel verbrannten im Stall

Feuerwehrmann und Bauer Bernhard Gygax wurde vom Pager aus dem Schlaf gerissen. Schockiert las er die Brandadresse: Es war sein eigener Hof. 200 Ferkel starben in den Flammen.

Gestern Morgen kurz nach drei Uhr: Im Schlafzimmer von Bernhard Gygax (32) piepste der Feuerwehr-Pager. Sofort sprang der Bauer aus dem Bett – und staunte nicht schlecht. «Oberhof» stand als Brandadresse auf dem Alarmgerät – das ist der Bauernhof, den er selbst mit seinem Bruder bewirtschaftet. Wie schlimm es um sein Anwesen stand, sah Gygax, als er aus dem Fenster schaute: «Der Schweinestall brannte lichterloh», erzählt er. «Ich dachte gar nicht nach und half sofort beim Löschen.»

Die Feuerwehrleute merkten bald, dass der Stall nicht mehr zu retten war. Sie konzentrierten sich darauf, den Hof und die restlichen Ställe vor den Flammen zu schützen. «Das war schwierig», sagt Gygax. «Bei den eisigen Temperaturen gefror das Wasser.» Doch die Feuerwehrleute schafften es. «Wir sind gefasst», sagt Gygax. «Es hätte schlimmer ausgehen können.»

Doch 200 Ferkel mussten in der Feuersbrunst ihr Leben lassen. «Die Säuli tun mir leid», sagt Gygax. Erst vor einer Woche hätten sie den Stall bezogen. «Ich hatte eine Riesenfreude», sagt er.

Der Brand ist nicht der erste in der Gegend: Innert kurzer Zeit gab es hier vier Vollbrände.

Andrea Abbühl

Frau starb bei Wohnungsbrand

Fast gleichzeitig wie in Oschwand brannte es gestern auch in der Stadt Bern: Eine Zweizimmer-Wohnung im achten Stock eines Hochhauses in Bethlehem stand am frühen Morgen in Flammen.

Als die Feuerwehrleute eintrafen, drang starker Rauch aus dem Balkonfenster, die Wohnung brannte lichterloh.

Obwohl die Feuerwehrleute die Wohnungstür aufbrachen, kam für die Mieterin jede Hilfe zu spät: Sie starb an den Folgen von Hitze und Rauch.

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