St. Gallen: Tierquäler spiesst Frosch mit Draht auf
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St. GallenTierquäler spiesst Frosch mit Draht auf

Kurz vor Saisonende wird bei den Drei Weieren ein gequälter Frosch aufgefunden, der mit einem Draht durchbohrt wurde. Hinzu kommen diverse Sachbeschädigungen.

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del
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Bei den Drei Weieren sind Sachbeschädigungen nicht unbekannt. Die Stadtpolizei St. Gallen berichtete von erneuten Beschädigungen am vergangenen Donnerstag. Der Drahtzaun der Kuhweide wurde niedergetreten, was im Sommer mehrmals vorkam.

Bei den Drei Weieren sind Sachbeschädigungen nicht unbekannt. Die Stadtpolizei St. Gallen berichtete von erneuten Beschädigungen am vergangenen Donnerstag. Der Drahtzaun der Kuhweide wurde niedergetreten, was im Sommer mehrmals vorkam.

Graffitis wurden in der offenen Umkleidekabine...

Graffitis wurden in der offenen Umkleidekabine...

... sowie auf einem Hinweisschild beim Dreilindenweg angebracht.

... sowie auf einem Hinweisschild beim Dreilindenweg angebracht.

Immer wieder kommt es im Sommer bei den Drei Weieren in St. Gallen zu Sachbeschädigungen. Wie die Stadtpolizei St. Gallen mitteilte, war dies am vergangenen Donnerstag erneut der Fall.

In der offenen Umkleidekabine beim Mannenweiher sowie auf einem Hinweisschild beim Dreilindenweg haben unbekannte Sprayer Graffitis angebracht. Zudem wurde bei der Treppe eine Holzlatte aus dem Zaun getreten. Der Drahtzaun der Kuhweide wurde ebenfalls beschädigt, was im Sommer wiederholt vorkam.

Frosch mit Draht durchbohrt

Doch bei dem beliebten Ort treiben offenbar nicht nur Vandalen ihr Unwesen: Dieses Mal kam es auch zu Tierquälerei. Jemand durchschnitt den Drahtzaun bei der Kuhweide an diversen Stellen und durchstach damit den Körper eines Frosches. Daraufhin wurde er auf einem Holzpfosten platziert.

Es sei der erste derartige Fall von Tierquälereien bei den Drei Weieren, erklärt Stapo-Sprecher Roman Kohler. Da es jeden Sommer ein Ort mit vielen Besuchern ist, sei die Polizei vor allem in den warmen Sommermonaten präsent, um Probleme wie Lärm oder Sachbeschädigungen zu verringern. Trotzdem komme es immer wieder zu Sachbeschädigungen. «Vor allem in diesem Jahr waren es besonders viele», so Kohler.

Zeugen gesucht

Da es nur schwer möglich sei, noch mehr polizeiliche Präsenz zu zeigen, ist man darauf angewiesen, dass sich Personen unmittelbar bei der Polizei melden, wenn es ein Problem gibt. «Die Medienmitteilung zum Saisonende dient weniger dazu, Verantwortliche zu finden. Viel mehr wollen wir die Allgemeinheit zum Nachdenken angeregen und sensibilisieren, die Polizei anzurufen», erklärt Kohler weiter.

Personen, die Zeugen von Sachbeschädigungen oder Tierquälereien werden, bittet die Stadtpolizei, sich umgehend unter 071 224 60 00 zu melden.

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