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Vermeintlicher EchtpelzTierschützer hetzen noch immer gegen Adela

Die Organisatoren von «Basel pelzfrei» behaupten weiterhin, dass die Ex-Bachelorette Echtpelz trägt. Diese hat bereits mit einer Anzeige gedroht.

von
zen
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Ex-Bachelorette Adela Smajic (26) hat ein Faible für Pelzmode – trägt laut eigenen Angaben jedoch nur Kunstfell.

Ex-Bachelorette Adela Smajic (26) hat ein Faible für Pelzmode – trägt laut eigenen Angaben jedoch nur Kunstfell.

Instagram/adela.smajic
Auch auf diesem Bild soll es sich laut Adela nicht um Echtpelz handeln. Das sehen die Tierschützer hinter der Kampagne «Basel pelzfrei» aber anders. In einer Fotomontage, die sie auf ihrer Facebook-Seite posteten, stellen sie die Telebasel-Moderatorin neben leidende Pelztiere.

Auch auf diesem Bild soll es sich laut Adela nicht um Echtpelz handeln. Das sehen die Tierschützer hinter der Kampagne «Basel pelzfrei» aber anders. In einer Fotomontage, die sie auf ihrer Facebook-Seite posteten, stellen sie die Telebasel-Moderatorin neben leidende Pelztiere.

Facebook/Basel pelzfrei
Diese meldete sich daraufhin via Facebook-Messenger bei «Basel pelzfrei» und forderte das Zurückziehen der Behauptung sowie eine öffentliche Entschuldigung – ansonsten erstatte sie Anzeige.

Diese meldete sich daraufhin via Facebook-Messenger bei «Basel pelzfrei» und forderte das Zurückziehen der Behauptung sowie eine öffentliche Entschuldigung – ansonsten erstatte sie Anzeige.

Facebook/Basel pelzfrei

Ex-Bachelorette und Moderatorin Adela Smajic wird seit Wochen von Tierschützern öffentlich beschuldigt, Echtpelz zu tragen. Die 26-Jährige beteuert jedoch sowohl gegenüber Telebasel als auch der Basler Zeitung «BZ», nur Kunstfell zu tragen.

Angefangen hat die Fehde laut der Zeitung, als der Tierschützer Olivier Bieli Anfang Dezember für die von ihm lancierte Kampagne «Basel pelzfrei» Flyer verteilte. Während seiner Aktion in der Basler Altstadt sei ihm Adela aufgefallen, die einen beigen Mantel aus fellartigem Material trug.

«Sie schimpfte uns lauthals an»

Bieli nahm an, dass es sich um Echtpelz handle, machte ein Foto davon und sprach die Vegetarierin an. «Ich habe sie gefragt, ob ich ihr erklären darf, wie brutal Tiere für Pelzmode getötet werden», erzählt er der «BZ».

Adela habe darauf aufbrausend reagiert. Die Organisatoren von «Basel pelzfrei» schreiben am Montagmittag auf ihrer Facebook-Seite: «Die Ex-Rosenverteilerin reagierte wütend, schimpfte uns lauthals vor dutzenden Passanten an und drohte sogleich mit der Polizei.»

Adela warnt vor einer Anzeige

Nach dem Vorfall in der Stadt postete Bieli auf der Kampagnen-Seite eine Fotomontage von Adela im Pelzmantel und leidenden Pelztieren in Käfigen. Dazu schrieb er: «Adela, zeig Herz. Leg den Pelz ab!» Die Ex-Bachelorette richtete sich danach in einer privaten Nachricht an «Basel pelzfrei»: «Sie machen sich strafbar (Recht am Bild, Verleumdung und üble Nachrede).»

«Hiermit fordere ich sie auf, die Falschmeldung aus dem Netz zu löschen und sich öffentlich zu entschuldigen», so Adela weiter in der Message. Sollte dies nicht passieren, sehe sie sich gezwungen, bei der Polizei Anzeige zu erstatten.

«Basel pelzfrei» macht weiter

Die Tierschützer kommen Adelas Forderungen jedoch nicht nach, sondern posten weiterhin Bilder von der Basler Moderatorin in fellartigen Kleidungsstücken. Am Montagmorgen schreiben sie auf Facebook: «Den endgültigen Beleg dafür, dass es sich bei ihrer Pelzmode lediglich um Imitate handelt, bleibt sie derweil schuldig.»

Ob es sich um künstliches oder echtes Fell handelt, scheint für «Basel pelzfrei» mittlerweile sogar zweitrangig zu sein. So schreiben die Organisatoren weiter: «Ob Imitate oder Echtpelz: Adela macht als aus Überzeugung bekennende Vegetarierin Werbung für diesen blutigen Modetrend.»

Keine Angst vor einer Anzeige

Angst vor einer Anzeige hat Bieli nicht. Er lässt die «BZ» wissen, dass er Adelas Drohung «frech» findt und meint: «Von einer Anzeige haben wir noch nichts mitbekommen, sehen einer solchen aber gelassen entgegen.»

Gegenüber Telebasel erklärt Adela, dass sie das Anliegen von «Basel pelzfrei» toll finde, nicht aber die Herangehensweise. «Falsche Behauptungen in die Welt setzen, meinen Namen damit missbrauchen, um dann Aufmerksamkeit zu bekommen, finde ich nicht okay und sehr schade», so Adela gegenüber dem Basler TV-Sender, bei dem sie als Moderatorin arbeitet.

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