Aktualisiert 29.10.2007 20:12

Tierseuche: Berner Bauern auf der Hut

Nachdem in Basel bei ersten Rindern die Blauzungenkrankheit ausgebrochen ist, ist man im Kanton Bern wachsam.

«Wir behalten die Situation im Auge», sagt Cornelia Balmer vom bernischen Bauernverband Lobag. Wichtig sei, dass keine Hysterie ausbreche. «Es wäre übertrieben, präventiv Schutzzonen einzurichten», so Balmer. Landwirte sollen ihre Rinder, Schafe und Ziegen schon vor der Dämmerung in den Stall bringen. Das Virus ist für den Menschen harmlos und wird von Mücken übertragen, die abends aktiv sind. Der Bund hat um den betroffenen Betrieb in Bettingen BS eine Schutzzone von 20 Kilometern festgelegt.

ram

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