Zu schnell gefahren: Tiger Woods schweigt zur Ursache von Horror-Unfall
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Zu schnell gefahrenTiger Woods schweigt zur Ursache von Horror-Unfall

Auf Twitter informiert der Golf-Star über den Abschluss der Ermittlungen zu seinem Verkehrsunfall. Mit einer Strafe muss er nicht rechnen.

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Vor zwei Wochen ist Tiger Woods schwer mit dem Auto verunfallt, er hat sich dabei schlimme Beinverletzungen zugezogen. 

Vor zwei Wochen ist Tiger Woods schwer mit dem Auto verunfallt, er hat sich dabei schlimme Beinverletzungen zugezogen.

AFP/Frederic J. Brown
Vor dem Unfall fuhr er zwischen rund 134km/h und 140km/h pro Stunde, erlaubt wären aber nur 72km/h pro Stunde gewesen. 

Vor dem Unfall fuhr er zwischen rund 134km/h und 140km/h pro Stunde, erlaubt wären aber nur 72km/h pro Stunde gewesen.

AFP/Patrick T. Fallon
Bis heute hat er sich nicht zum Unfallhergang geäussert. 

Bis heute hat er sich nicht zum Unfallhergang geäussert.

AFP/Patrick Smith

Darum gehts

  • Nach dem Horror-Unfall von Tiger Woods erholt sich dieser in Florida bei seiner Familie.

  • Bis jetzt hat er sich nicht öffentlich zum Unfallhergang geäussert.

  • Die Ermittlungen zum Verkehrsunfall wurden abgeschlossen.

Tiger Woods hat einen direkten Kommentar zum Ermittlungsergebnis für seinen schweren Autounfall vermieden. Nach Angaben des zuständigen Sheriffs war der 45 Jahre alte Golf-Star vor dem Unfall fast doppelt so schnell wie erlaubt, und mit rund 134 bis 140 km/h pro Stunde unterwegs. «In den vergangenen Tagen habe ich erfahren, dass das Los Angeles County Sheriff’s Departement seine Ermittlungen zu meinem Verkehrsunfall am 23. Februar in Los Angeles beendet und abgeschlossen hat», schrieb Woods auf Twitter.

Er bedankte sich zudem für die Hilfe bei den Beamten und Sanitätern und schloss mit den Worten: «Ich werde mich weiter auf meine Erholung und meine Familie konzentrieren und danke allen für die überwältigende Unterstützung und Ermutigungen, die ich in dieser sehr schwierigen Zeit bekommen habe.»

Keine Zeugen

Erlaubt sind an der Stelle lediglich rund 72 km/h. Mit einer Strafe muss Woods trotz der deutlich überhöhten Geschwindigkeit nicht rechnen. Die Daten aus dem Fahrtenschreiber des Fahrzeugs seien dafür nicht ausreichend und es gebe keine Zeugen, hiess es.

Bei einem schweren Autounfall in Los Angeles zog sich Golflegende Tiger Woods mehrere schwere Beinverletzungen zu. Er ist danach mehrfach operiert worden.

Sheriff Alex Villanueva zufolge sind einzig die zu hohe Geschwindigkeit und Woods’ Kontrollverlust über das Fahrzeug die Gründe für den Unfall. Nach Angaben von Sheriff’s Captain James Powers gibt es keine Anzeichen dafür, dass Woods gebremst habe. Im Gegenteil: Die Ermittler gehen davon aus, dass er versehentlich weiter beschleunigt habe.

Bei dem Unfall hatte er sich schwere Beinverletzungen zugezogen und war anschliessend mehrfach operiert worden. Mitte März hatte Woods das Krankenhaus wieder verlassen und absolviert seither seine Rehabilitation zu Hause in Florida.

(DPA/sys)

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