Tiktokerin Clara Guillem zeigt ihren Blähbauch und geht damit viral
Tiktokerin Clara Guillem will andere mit ihren Videos bestärken.

Tiktokerin Clara Guillem will andere mit ihren Videos bestärken.

Instagram/claraandherself
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Body PositivityTiktokerin zeigt ihren Blähbauch und geht damit viral

Nach dem Essen haben viele ein kleines Bäuchlein. Dass das völlig normal ist, zeigt Clara Guillem auf Tiktok Millionen von Userinnen und Usern.

von
Johanna Senn

Vielleicht hast du dich auch schon das eine oder andere Mal für oder gegen ein Kleidungsstück entschieden, weil das Outfit mit vollem Bauch einfach nicht mehr genau so gut ausgeschaut hat. Dass es völlig normal ist, nach dem Essen ein kleines Bäuchlein vor sich herzutragen, zeigt Tiktokerin Claraandherself.

In den kurzen Videos zeigt sich Clara Guillem, wie die US-Amerikanerin mit richtigem Namen heisst, jeweils vor dem Essen und nach einer Mahlzeit in verschiedenen Outfits. Was dabei auffällt: Nach der Mahlzeit ist der Bauch jeweils deutlich zu sehen.

Dabei sei angemerkt, dass die Tiktokerin sehr schlank ist, weshalb es auch eher auffällt, wenn ihr Bauch gefüllt ist. Dennoch scheinen die Videos vielen Menschen zu helfen.

«Diese Videos sind echt das Einzige, was mir hilft, dass ich mich wegen meinem Bauch nicht so schlecht fühle» und «Es ist so wichtig, zu normalisieren, dass sich Körper nach dem Essen verändern», kommentieren Userinnen und User. Die Videos, in denen Clara zeigt, wie ihre Outfits nach dem Essen sitzen, erhalten regelmässig Millionen von Likes.

In ihren Videos spricht die Tiktokerin auch an, dass ihr Körper auch für andere Dinge da ist, als einfach hübsch auszusehen. In einem Clip erklärt sie: «Ich menstruiere gerade. Das heisst, mein Körper macht gerade was viel Cooleres, als einfach gut auszusehen.»

Mit den Tiktoks will Clara anderen Menschen Mut zusprechen, sich und den eigenen Körper zu akzeptieren. Die 24-Jährige spricht auf der Plattform auch über ihre Essstörung und will mit den Videos einen Teil dazu beitragen, dass andere nicht dasselbe durchmachen müssen wie sie früher.

Hast du oder hat jemand, den du kennst, eine Essstörung?

Hier findest du Hilfe:

Fachstelle PEP, Beratung für Betroffene und Angehörige

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

Elternberatung, Tel. 058 261 61 61

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