Auch Schweizerinnen betrogen: Tinder-Schwindler in Griechenland verhaftet
Aktualisiert

Auch Schweizerinnen betrogenTinder-Schwindler in Griechenland verhaftet

Shimon Hayut betrog unter falschem Namen und als angeblicher Erbe eines Milliardärs zahlreiche Frauen um über 600'000 Franken. Nun wurde er gefasst.

von
scl
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Shimon Yehuda Hayut liess es sich gut gehen. Auf Bildern und Videos präsentierte er sich als Erbe eines milliardenschweren Imperiums.

Shimon Yehuda Hayut liess es sich gut gehen. Auf Bildern und Videos präsentierte er sich als Erbe eines milliardenschweren Imperiums.

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Seine Reisen führten ihn auch nach Zürich. Mit diesen Bildern versuchte er eine Frau aus Dübendorf zu beeindrucken.

Seine Reisen führten ihn auch nach Zürich. Mit diesen Bildern versuchte er eine Frau aus Dübendorf zu beeindrucken.

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Unter dem Namen Michael zeigte er reges Interesse an ihr.

Unter dem Namen Michael zeigte er reges Interesse an ihr.

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In mehreren Ländern wurde nach Shimon Hayut gefahndet, nun wurde er Berichten zufolge am vergangenen Freitag in Griechenland festgenommen – bei einer gemeinsamen Operation von Interpol und der israelischen Polizei. Dies bestätigte sein Anwalt dem norwegischen Boulevardmagazin VG.

Hayut hatte sich jahrelang unter falschem Namen als Erbe eines milliardenschweren Diamantenimperiums ausgegeben und so seit 2008 mindestens ein Dutzend Frauen, Ehepaare und Unternehmen hinters Licht geführt. Über 600'000 Franken soll er ergaunert haben.

Seine Reisen führten Hayut auch in die Schweiz. Unter dem Namen Michael Biton und Simon Leviev war der Tinder-Schwindler hierzulande aktiv – 20 Minuten berichtete.

Seit 2017 untergetaucht

Seine Masche war immer dieselbe: Auf Tinder flirtete Hayut mit Frauen und gab den charmanten Gentleman. Er übernachtete mit ihnen in Nobelhotels oder jettete im Privatflugzeug um die Welt – bis die Frauen ihm vertrauten. Dann verlangte er Geld: 10'000 Euro Vorauszahlung, um ein Millionengeschäft abzuschliessen. Oder unbeschränkten Zugriff auf die Kreditkarte.

Das Jetset-Leben des Tinder-Schwindlers

Mit seinem Jetset-Leben versuchte Hayut die Frauen zu beeindrucken. (Video:privat)

Schon 2011 war Hayut in Israel wegen Diebstahls, Betrugs und Fälschung angeklagt. Vor Gericht stand er jedoch nie, da er sich nach Europa absetzte. Im Jahr 2016 wurde er in Finnland wegen mehrfachen Betrugs zu einer Gefängnisstrafe verurteilt und 2017 nach Israel ausgeliefert. Dort kam er gegen Kaution frei – und war seither untergetaucht.

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