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Nicht mehr frierenTipps für den gemütlichen Raucherbalkon

In vielen Wohnungen ist das Rauchen verpönt. Da bleibt den Rauchern nur noch der Balkon.

von
mst
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Schon klar: Rauchen ist böse, gesundheitsschädigend und uncool. Und doch raucht ungefähr ein Viertel der Schweizer mehr oder weniger regelmässig.

Schon klar: Rauchen ist böse, gesundheitsschädigend und uncool. Und doch raucht ungefähr ein Viertel der Schweizer mehr oder weniger regelmässig.

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In der eigenen Wohnung zu rauchen, kann einem der Vermieter zwar theoretisch nicht verbieten (ein solches Verbot verstösst gegen Persönlichkeitsrechte), ...

In der eigenen Wohnung zu rauchen, kann einem der Vermieter zwar theoretisch nicht verbieten (ein solches Verbot verstösst gegen Persönlichkeitsrechte), ...

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... aber trotzdem gehen die meisten Raucher ihrer Sucht auf dem Balkon nach.

... aber trotzdem gehen die meisten Raucher ihrer Sucht auf dem Balkon nach.

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Seit dem 1. Mai 2010 ist das Rauchen in der ganzen Schweiz in den meisten Restaurants und Bars, aber auch in geschlossenen öffentlichen sowie in Arbeitsräumen verboten. Doch auch in vielen Mietwohnungen weht den Rauchern im wahrsten Sinn des Wortes ein rauer Wind entgegen: Vermieter bevorzugen Nichtraucher, geraucht werden soll nur noch auf dem Balkon.

Dabei kann der Vermieter ein solches Rauchverbot im Mietvertrag oder der Hausordnung gar nicht durchsetzen: Es verstösst gegen die Persönlichkeitsrechte der Mieter und ist somit nicht verbindlich. Das gilt allerdings nicht für gemeinsame Räume wie Treppenhaus oder Waschküche.

Gegenseitige Rücksichtnahme

Rauchen auf dem Balkon kann man nicht verbieten. Allerdings darf es nicht zu übermässigen Immissionen kommen. Was das konkret heisst, wird von Fall zu Fall beurteilt. Wenn man sich ans Mietrecht hält, dürfte es keine Probleme geben: Die Mietparteien sind zu gegenseitiger Rücksichtnahme verpflichtet.

Damit es trotz Minustemperaturen für Raucherinnen und Raucher nicht allzu ungemütlich wird, gibt es einige Dinge, die auf jeden Raucherbalkon gehören. Übrigens: Mobile Heizstrahler oder Heizpilze geben zwar schön warm, sind aber echte Energieschleudern. Der Umwelt zuliebe sollte man deshalb darauf verzichten. Und je nach Kanton wird ihr Einsatz vor allem für den gewerblichen Betrieb auch eingeschränkt.

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