Gletscherschwund: Titlis-Gletscher schmilzt trotz Massnahmen weiter
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GletscherschwundTitlis-Gletscher schmilzt trotz Massnahmen weiter

Seit drei Jahren versucht man am Titlis den Gletscherschwund zu bremsen – teilweise mit Erfolg. Ganz stoppen kann man die Eisschmelze aber nicht.

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mf

Nach drei Jahren ziehen die Titlis Bergbahnen Bilanz über ihre Versuche, die Gletscherschmelze zu bändigen. (Video: Michael Fischer/Roland Schäfli)

Der Hitzesommer 2015 ist auch für das Team des Pistendienstes der Titlis Bergbahnen eine Herausforderung. Täglich sind drei Pistenfahrzeuge und ein Bagger auf dem Gletscher im Einsatz, um dessen Abschmelzen zu begegnen.

An neuralgischen Punkten, wie etwa im Eis verankerten Masten der Bergbahnen, muss regelmässig Schnee nachgeschoben werden. Anschliessend werden die Stellen mit einem Vliesstoff bedeckt, damit sich die Sonne nicht ins Eis fressen kann. Seit drei Jahren sind rund 10 Mitarbeitende für diese und weitere Massnahmen zur Rettung des Eises im Einsatz – mit Erfolg? In der Videoreportage von 20 Minuten zieht Peter Reinle, stv. Geschäftsführer der Titlis Bergbahnen Bilanz.

Fortschreitende Gletscherschmelze

Trotz aller Efforts gegen das Abschmelzen, könnten gemäss Glaziologen bis zum Ende dieses Jahrhunderts die Alpengletscher unterhalb 3000 Metern Höhe verschwunden sein. Ganze Tourismusregionen würden damit ihre Existenzgrundlage verlieren. Trotzdem investieren die Titlis Bergbahnen kräftig weiter in ihre Infrastruktur: 55 Mio. kostet die neue Seilbahn, welche diesen Dezember eröffnet werden soll.

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