Mister Extremsport: Tobler: «Mein Fudi tut mir so weh»
Aktualisiert

Mister ExtremsportTobler: «Mein Fudi tut mir so weh»

Am Sonntag startete Stefan Tobler zu einem der härtesten Fahrradmarathons in Europa. Seit mehr als 24 Stunden sitzt der ehemalige Vize-Mister im Sattel und kämpft mit ersten Blessuren.

von
isa

Es gehört zu den härtesten Fahrradrennen Europas: 1200 Kilometer in 80 Stunden, von Paris nach Brest und wieder zurück. Mittendrin Vize-Mister Schweiz 2010 Stefan Tobler. Seit 24 Stunden sitzt der Zürcher im Sattel und langsam machen sich Müdigkeit und Schmerzen bemerkbar. «Mein Fudi tut mir so weh», so Tobler und weiter: «Ich sehne mich nach einem Eisbeutel».

Nachtlager im Nirgendwo

Der 30-Jährige sehnt sich nach ein paar Stunden Ruhe. «Ich hoffe, ich schaffe es bis nach Brest, dann kann ich dort ein wenig schlafen», so Tobler. Aber wie so oft ist der Wille stark, aber das Fleisch schwach. «Ich glaube aber, ich muss vorher irgendwo im Gras eine Pause einlegen.»

Dennoch bleibt der Extremsportler positiv, er liegt gut in der Zeit. «Ich bin momentan fünf Stunden vor meiner Zeit, wenn ich das halten kann, schaffe ich die 1200 Kilometer in 75 Stunden.»

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